Qigong und Gesundheit

Was ist Qigong?

Beim Üben von Qigong beschäftigen wir uns mit dem Qi, unserer Lebensenergie. Ohne Qi läuft nichts, es ist der Treibstoff aller Lebensprozesse. Qi fliesst in unserem Körper in den Meridianen, wenn es da frei fliessen kann, sind wir gesund und glücklich.

Das Üben von Qigong trägt dazu bei, dass diese Meridiane frei bleiben oder Behinderungen des Flusses beseitigt werden.

Das Üben von Qigong fördert unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden, unseren Geist und unsere Ausstrahlung. Unser Energiehaushalt wird verbessert und die Selbstheilungskräfte werden gestärkt.

Woher kommt Qigong?

Qigong kommt aus China und hat dort schon eine Jahrtausende alte Tradition. In China legt man schon seit je her viel Wert darauf, dass man selbst für seine Gesundheit vorsorgt.

Der Begriff Qigong ist erst etwa 60 Jahre alt und dient als Oberbegriff für Übungen, die das Qi regulieren.

Eine Zeitlang war das alte traditionelle Wissen verpönt und wurde nur im Verborgenen gelehrt und praktiziert. Seit den 70-er Jahren ist es wieder einfacher geworden und die chinesische Regierung förderte sogar die Verbreitung von Qigong, denn Qigong bewährte sich als preiswerter Weg, die Gesundheit des Volkes zu unterstützen.

Die Vielfältigkeit des Qigong

Es gibt verschiedene Arten von Qigong, manche führt man im Gehen aus, manche im Stehen und andere im Sitzen oder Liegen.

Jinggong ist stilles Qigong, da sieht man praktisch keine Bewegung, da sie eher im Inneren stattfindet. Die Aufmerksamkeit ist auf den Atem und das Innere gerichtet.

Donggong ist bewegungsbetontes Qigong, hier sieht man die Bewegungen. Sie dienen der Kräftigung und fördern die Beweglichkeit. Aber auch hier ist es wichtig zur Ruhe zu kommen und die Aufmerksamkeit auf die Bewegungen und deren Wirkung zu lenken.

Weitere Unterscheidungsmöglichkeiten sind z.B. weiches oder hartes Qigong. Beim weichen Qigong sind die Bewegungen eher sanft und fliessend und haben das primäre Ziel die Gesundheit zu fördern. Hartes Qigong wird eher in den Kampfkünsten geübt um den Körper abzuhärten und zu kräftigen.

Es gibt noch weitere Unterschiede je nach Herkunft aber alle Unterscheidungen sind sehr flexibel, viele Qigong-Arten können mehrere Kategorien abdecken. Was alle gemeinsam haben ist das Zusammenspiel von Geist, Atem und Körper und das Ziel, nämlich innere Ruhe und Harmonie.

Die Grundlagen des Qigong – die 3 Säulen

Erste Säule: Körperhaltung, Bewegung, Kraftaufwand

Es ist wichtig eine entspannte, stabile, aufrechte und zentrierte Haltung zu haben. Die Bewegungen sollen klar, deutlich und sinngemäss ausgeführt werden. So schlicht wie möglich, ohne Zierde und Schnörkel. Der Kraftaufwand passt sich dem jeweiligen Zweck der Übung an, dies nennt man Jin-Kraft. Sie kann sich nur dann entwickeln, wenn die Bewegung sinngemäss und zweckmässig in der richtigen Körperhaltung ausgeführt wird.

Zweite Säule: Der Atem

Der Atem ist der Anfang und das Ende des Lebens. Atem ist aber nicht gleich Atem, viele Menschen atmen zu oberflächlich oder angespannt. Die Atemtechniken beim Qigong helfen, tiefer und entspannter zu atmen für eine bessere Entspannung.

Dritte Säule: Der Geist

Beim Qigong lernen wir den Geist zu beruhigen und auf die jeweilige Übung und ihren Sinn zu fokussieren. Es ist wichtig die Übungen nicht nur mit dem Körper zu machen, sondern auch mit dem Geist voll dabei zu sein. Die Übungen kann man sich bildlich vorstellen z.B. wie wenn man etwas von sich wegschiebt oder heranzieht. Affirmationen und visualisieren sind weitere Möglichkeiten den Geist während dem Üben zu fokussieren.

Die 3 Dantian

Das sind Energiezentren im Körper, in denen Essenz gespeichert ist und Qi umgewandelt wird.

Das untere Dantian befindet sich etwa drei Fingerbreit unter dem Bauchnabel. In ihm wird die Essenz bewahrt und in Qi umgewandelt. Es wird auch der zentrale Qi-Speicher genannt, er kann viel Qi aufnehmen und daher enden viele Qigong-Übungen damit, das Qi im unteren Dantian zu sammeln und zu bewahren.

Die Energie und Stabilität für die meisten Qigong-Übungen kommt aus dem unteren Dantian.

Das mittlere Dantian befindet sich in der Mitte des Brustkorbs. Hier wird das Qi, das vom unteren Dantian kommt veredelt und im Körper verteilt. Es ist auch verantwortlich für die Atmung.

Das obere Dantian befindet sich im Stirnbereich, etwa 5-8 cm in den Schädel rein. Hier ist der Sitz des Geistes.

 

Ich hoffe ich konnte Dir mit dieser kurzen theoretischen Einführung Qigong näher bringen. Falls Du Lust hast es einmal auszuprobieren, dann melde Dich bei mir. Ich gebe jeweils mittwochs Meditation und wir üben da auch Qigong. Weitere Infos findest du auch hier -> klicke hier

Ich sende Dir Herzensgrüsse und wünsche mir für Dich, dass Du Deinen inneren Frieden entdeckst.

Deine Michèle <3

In 4 einfachen Schritten zu mehr Klarheit / Schritt 4

Hallo Lieblingsmensch

Nun hast du ja mind. ein Ziel formuliert und bist es am visualisieren.

Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es wichtig ist, dass man am Anfang noch schweigt über seine Ziele. Geniesse die Freude und die Energie zuerst für dich alleine bis du gefestigt bist und dir sicher bist dass es richtig und gut für dich ist.

Wenn du vorher schon über dein Vorhaben oder Ziel sprichst kann es sein dass es dir die anderen madig machen, aus welchen Gründen auch immer. Sprich nur mit Menschen darüber die dich wirklich positiv und konstruktiv in dem unterstützen was du vor hast.

Meditation (wie immer 😉 )

In dieser Meditation geht es darum bei dir zu bleiben. Wir kreieren zusammen einen Checkpoint. Ich nenne dies so, weil es mir sehr geholfen hat wieder zu mir zurück zu kommen, zu meinem Checkpoint 🙂

Es geht darum, in dir einen Zustand des vollen Vertrauens und bei dir seins zu erschaffen und dass du ihn sofort erreichen kannst wenn in deinem Aussen etwas an dir rüttelt. Wenn dich jemand von dem was du vor hast abhalten will oder stresst oder wenn du dich einfach wieder an dich erinnern willst.

Setze dich bequem und aufrecht hin. Lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem, nimm 3 tiefe Atemzüge und entspanne dich. Lass alles los.

Stell dir nun einen Ort vor an dem du dich wohl, frei und sicher fühlst. Ist es eine Wiese? oder ein Berg, ist es ein Haus oder eine Höhle…..was auch immer, du entscheidest, denn es ist dein persönlicher Platz. Stelle ihn dir bis ins kleinste Detail vor. Lass Geräusch entstehen, lass Düfte entstehen und nimm alles in dir auf.

Komm richtig an an diesem Ort. Fühl dich frei, lach, tanze oder leg dich hin. Mach was immer dich gut fühlen lässt.

Wenn du so richtig an diesem Ort angekommen bist dann berühre mit deiner rechten Hand deine Brust, da wo dein Herzen drunter liegt. Bringe diese Berührung mit diesem inneren wunderschönen Ort in Verbindung.

Lass die Berührung los und komme langsam wieder hier her zurück, in diesen Raum in dem du jetzt sitzt und meditierst.

Beweg deinen Körper, atme tief, und öffne langsam deine Augen.

Mache diese Meditation täglich, bis sich die Gefühle und Bilder sofort einstellen sobald du dein Herz mit der rechten Hand berührst. Du brauchst dann nicht einmal mehr zu meditieren, die Bilder und Gefühle kommen durch die Berührung. Dies hilft dir innert kürzester Zeit zur Ruhe zu kommen, wenn dich etwas aufwühlt oder stresst.

Zum Abschluss dieser Blog-Serie

Ich weiss wie schwierig es sein kann, an etwas dran zu bleiben vor allem wenn es nicht so läuft wie man selber es will.

Ich weiss auch dass du das jetzt nicht hören bzw. lesen willst aber es gibt ein gutes Sprichwort, das die Sache auf den Punkt bringt:

„Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Alle Schritte, die du bis jetzt gemacht hast helfen dir dabei genau das zu erreichen. Wenn du in dir Klarheit hast, dann hast du die Gelassenheit, den Mut und die Weisheit.

Also wenn es mal nicht so läuft wie du dir es vorgestellt hast, dann geh in dich, verbinde dich mit deinen inneren Ressourcen oder deinem wahren Selbst und du wirst spüren ob und was du machen kannst damit es schneller voran geht oder wie auch immer. Du wirst es wissen und es wird so auch funktionieren 🙂

Hab Vertrauen, ein bisschen Geduld und vor allem Freude. Geniesse das JETZT

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg und wenn Du noch mehr Unterstützung brauchst dann melde Dich bei mir. Wir werden bestimmt eine Möglichkeit finden um individuell auf deinen Weg einzugehen.

Deine Michèle

Nachtrag

Keine von meinen Aussagen hier sind Gesundheits- oder Heilversprechen. Es sind Tipps und Erfahrungen die ich selber gemacht habe und ich gebe sie hier als Information an dich weiter. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker.

In 4 einfachen Schritten zu mehr Klarheit / Schritt 3

Hallo Lieblingsmensch

Im 3. Schritt geht es um das Thema Ziele formulieren und visualisieren.

Du hast dich ja jetzt mit dir und deiner inneren Stimme auseinander gesetzt und gelernt wie du ihr vertrauen kannst und wie du deine Gedanken beruhigen kannst. Das sind wichtige Voraussetzungen um deine wirklichen wahren Ziele zu entdecken. Wenn wir nicht klar sind, dann können wir auch nicht klare Ziele formulieren und somit wird alles in unserem Leben immer unklar und so wischi waschi sein. Das willst du nicht mehr, damit ist jetzt Schluss 😉

Meditation

Ja, wie könnte es anders sein, ich mag Meditationen 😀 Es ist für mich einfach ein sehr wichtiger Teil, der zu meinem Alltag gehört. Ich kann nur, wenn ich still werde wirklich hören und spüren was ich wirklich will, was gut ist für mich und was nicht.

Setz dich bequem hin und atme ein paar mal tief ein und aus, entspanne dich. Wenn du ein eigenes Ritual hast um dich zu entspannen, mach das. Nun stell dir vor wie du in einem Kino sitzt und vor dir eine grosse, leere Leinwand erscheint. Schau einfach ganz entspannt auf diese Leinwand, es ist deine persönliche Leinwand, du darfst sie so gestalten wie du willst. Lass Bilder von deiner Vision entstehen, die dich erfreuen und ein leichtes Kribbeln im Bauch verursachen. Was willst du wirklich, wenn es keine Grenzen gäbe. Lass dein Herz sprechen 😀 Male diese Leinwand in allen Farben aus, lass Bewegung in die Bilder kommen, bring deine positiven Gefühle mit rein, einfach alles was kommt.

Nimm diese Bilder mit und erinnere dich immer mal wieder an sie. Stell dir vor wie wenn das jetzt so wäre, wie wenn sich deine Vision bereits erfüllt hat und du sie bereits lebst.

Collage basteln

Eine weitere Möglichkeit, dir deinen Zielen und Vision bewusst zu werden ist eine Collage zu basteln. Suche dir diverse Zeitschriften und schneide alles aus, was dich inspiriert, Bilder, Texte, Buchstaben und und und. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Klebe, hefte, pinne, zeichne, male alles auf deine Unterlage. Gestalte sie in allen möglichen Farben und vor allem ganz wichtig DENKE GROSS!! Halte dich nicht zurück mit Gedanken wie: „Ach das klappt ja sowieso nicht“ oder „oh das ist etwas zu grössenwahnsinnig! Mach einfach und stell es dir in allen möglichen Farben vor und bringe es auf die Unterlagen.

Wenn du fertig bist, dann hänge, stelle, klebe deine Collage an einen Ort wo du sie immer sehen kannst. Schaue sie dir immer wieder an und visualisiere auch in deinen Gedanken wie wenn du das alles schon hättest. Stelle es dir vor mit allem was dazu gehört, spüre wie du dich fühlst wenn du das alles hast, wie es aussieht, wie es riecht etc.

Mach das vielleicht mit einer Freundin/einem Freund oder mehreren, es macht noch mehr Spass und man kann sich gegenseitig motivieren 🙂

Affirmationen

Affirmationen sind positive Formulierungen von einem Ziel. Wenn man sie oft wiederholt, werden sie in unserem Unterbewusstsein als neue Glaubenssätze abgespeichert. Sie werden immer im Präsens formuliert.

Beispiele:

  • Ich fühle mich pudelwohl in meinem Körper
  • Ich bin gesund
  • Ich bin schön

etc.

Also immer so formulieren, wie wenn das gewünschte schon da wäre. Der Fokus soll auf dem sein was man will und nicht auf dem was man nicht (mehr) will.

Auch jetzt, bitte ich dich darum, dich bei mir zu melden, wenn du was brauchst oder Fragen hast. Auch bei der Meditation, kann ich dir weiter helfen, falls es ohne Unterstützung nicht klappt.

Deine Michèle

Nachtrag

Keine von meinen Aussagen hier sind Gesundheits- oder Heilversprechen. Es sind Tipps und Erfahrungen die ich selber gemacht habe und ich gebe sie hier als Information an dich weiter. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker.

In 4 einfachen Schritten zu mehr Klarheit / Schritt 2

Hallo Lieblingsmensch

Wie erging es dir mit dem ersten Schritt? Konntest du Momente der Stille in dir erschaffen und sie geniessen? Fühl dich frei mir zu schreiben wenn du irgendwelche Fragen oder Bemerkungen hast. 

So, nun zum zweiten Schritt:

Jetzt geht es darum, dass du wieder Vertrauen in deine innere Stimme findest. Ich habe hier ein paar Werkzeuge zusammengestellt, die dich dabei unterstützen. Meistens wissen wir tief in uns drin was gut ist für uns und was nicht, wir vertrauen oft einfach nicht darauf. Mir ging es genau gleich und deshalb habe ich verschiedene Hilfsmittel ausprobiert und sie hier für dich zusammen getragen (natürlich helfen dir die Tipps vom letzten Beitrag auch bei diesem Schritt):

Meditation

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, atme tief ein und aus und entspanne dich. Stelle die Frage oder fokussiere dich auf dein momentanes Problem und dann bitte darum, dass die Antwort aus deinem Inneren hoch steigt. Ich weiss das ist nicht so einfach, wenn du möchtest, melde dich bei mir, dann kann ich dir eine Meditation erstellen. Oder du schaust was es so an Meditationen auf dem Markt gibt, da hat es bestimmt auch was für dich dabei.

Ja/Nein-Kärtli

Eine ganz einfache und günstige Möglichkeit ist, wenn du dir selber 2 Zettel machst, auf den einen schreibst du JA und auf den anderen NEIN. Diese hast du dann immer bei dir und wenn du eine Frage hast, nimmst du dir einen Moment Zeit, atmest tief ein und aus, konzentrierst dich auf die Frage und dann mischst du die beiden Kärtli natürlich so dass du nicht siehst welches wo ist und dann schnell ohne zu überlegen eines auswählen.

Mir hilft dies immer wieder wenn ich einfach nicht weiss ob Ja oder Nein und bis jetzt hat es immer funktioniert und hat mir immer geholfen 🙂

Kartendeck

Ich habe mir schon verschiedene Kartendecks angeschaut und auch besorgt. Sie sind alle von Doreen Virtue. Das Orakel der Elfen, das Orakel der Engel, das Göttinnenorakel. Sie sind sehr hilfreich wenn man einen Überblick über die jetzige Situation will oder eine Botschaft für den Tag u.v.m. Sie sind in allen gängigen Buchläden und anderen kleinen Läden erhältlich.

Nun wünsche ich dir viel Spass beim Lauschen 🙂 Bitte melde dich, wenn du Fragen hast.

Herzlich Deine Michèle

Nachtrag

Keine von meinen Aussagen hier sind Gesundheits- oder Heilversprechen. Es sind Tipps und Erfahrungen die ich selber gemacht habe und ich gebe sie hier als Information an dich weiter. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker.

In 4 einfachen Schritten zu mehr Klarheit / Schritt 1

Hallo Lieblingsmensch 🙂

Mit dieser 4-teiligen Blogserie möchte ich dir ein paar wertvolle Tipps geben, wie du zu mehr Klarheit und innerer Ruhe kommst.

Warum das?

Heutzutage haben wir so viele Inputs von Aussen. Jeden Tag strömen Unmengen von Infos in uns hinein, es wird immer lauter und lauter, schneller und schneller. Die Gedanken schlagen Purzelbäume und wir wissen nicht mehr wo oben und unten ist.

Wir haben keine Zeit mehr um uns Zeit für uns selbst zu nehmen. Der Terminkalender ist immer voll und doch haben wir nichts gemacht.

Die innere Stimme geht unter und man kommt immer mehr von sich selbst weg. Man hört da Ratschläge, dort irgendwelche Tipps, das soll man machen aber dies auf keinen Fall…..etc…..

Meiner Meinung nach ist der beste Ratgeber den du haben kannst du selbst. Es ist alles in dir was du brauchst, jede Info gespeichert wir müssen nur ruhig werden und hinhören.

In den folgenden 4 Beiträgen führe ich dich Schritt für Schritt näher zu dieser inneren Klarheit.

Ich empfehle dir ein kleines Büchlein, Tagebuch, Notizheft oder so was ähnliches zu besorgen. Vielleicht hast du auch schon eins 🙂

Darin kannst du all das aufschreiben was du so erfährst während diesen Beiträgen und auch noch danach, in der Stille, in deinem Alltag, in deinen Träumen.

So, nun komme ich zum 1.Schritt: Deinen Geist beruhigen

Es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten von Akupunktur, Aromatherapie über Massage, Tai Qi zu Qi Gong bis zu Yoga ist das Angebot riesig. Da musst Du herausfinden was Dir am besten passt, was spricht Dich an und dann probiere es aus. 

Was du aber alleine machen kannst und sofort damit beginnen ist einerseits meditieren und andererseits einen Spaziergang in der Natur. Bei mir funktioniert das am besten. Ganz wichtig bei dem Spaziergang ist, dass du Achtsam bist. Was siehst, spürst, hörst und riechst du? Beobachte dich und deine Umgebung, beurteile nicht. Einfach nur beobachten und genau in diesem Moment bist du im hier und jetzt und deine Gedanken machen eine Pause. Diese Pause ist sehr sehr klein am Anfang aber mit Übung wird diese Pause immer grösser.

Einfacher gesagt als getan? Ja das weiss ich sehr gut. Ich sage dazu: nichts muss, alles darf 😉

Ätherische Öle zur Unterstützung

Ich bin Aromaberaterin und habe die positive Wirkung von Düften schon oft erlebt, bei mir selbst und auch bei anderen. Meiner Meinung nach ist es egal welchen Duft du nimmst, Hauptsache er riecht für Dich angenehm und tut Dir gut. Trotzdem habe ich eine kleine Auswahl an Düften zusammengestellt:

Bergamotte

Fenchel süss

Kamille römisch

Lavendel fein

Melisse

Neroli

Sandelholz,

Vetiver

Weihrauch

Ylang Ylang

Bitte achte darauf, dass es Bio-Produkte sind. Es gibt viele Düfte die synthetisch hergestellt wurden und diese haben nicht dieselbe Wirkung.

Ich beziehe die ätherischen Öle von der Firma Farfalla (www.farfalla.ch) oder Primavera Life (www.primaveralife.com).

Falls Du eine individuelle Mischung haben willst, dann melde Dich bei mir hier

Bitte zögere nicht mich zu kontaktieren, wenn du Fragen oder Bemerkungen hast

Ich wünsche Dir viele stille Momente

Deine Michèle

Nachtrag

Keine von meinen Aussagen hier sind Gesundheits- oder Heilversprechen. Es sind Tipps und Erfahrungen die ich selber gemacht habe und ich gebe sie hier als Information an dich weiter. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker.

Meditation – Was ist das eigentlich?

Hallo Lieblingsmensch

Diesen Blogbeitrag widme ich den Antworten zu folgenden Fragen: Was ist Meditation, was bringt mir Meditation, was sind meine eigenen Erfahrungen und was für Arten der Meditation gibt es.

Was ist Meditation?

Diese Frage kann ich dir nicht beantworten, das musst/darfst du selbst rausfinden und erfahren.

Was ich dir mit Sicherheit beantworten kann ist, dass es wirklich ganz einfach ist zu meditieren 😉

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu meditieren und alle haben dasselbe Ziel: bei sich zu Hause ankommen, im Inneren, im Hier und Jetzt. Das ist nicht wirklich ein Ziel, wenn man es genau nimmt. Es ist eher ein Zustand, ein Zustand der unserer Natur entspricht, nämlich im Hier und Jetzt zu sein.

Da es so viele verschiedene Arten von Meditation gibt ist auch ersichtlich, dass es wirklich kein Hexenwerk ist zu meditieren.

Setz dich hin, nimm eine Rosine in die Hand und fühle sie. Wie fühlt sie sich an, wie ist die Struktur der Haut, wie ist die Temperatur. Wie sieht sie aus, schau dir die Furchen und Falten an. Rieche daran, nimm sie mit allen Sinnen wahr und zum Schluss esse sie und nimm nochmal mit allen möglichen Sinnen wahr was da gerade in deinem Mund ist und passiert.

Tadaaaa…..du hast meditiert 😉

Was hat das jetzt mit „bei sich zu Hause ankommen“ zu tun?

Du hast damit deine Aufmerksamkeit in den jetzigen Moment gebracht. Du bist hier, du konzentrierst dich auf das, was jetzt gerade ist. Du bis hier, bei der Rosine und dir, das heisst für mich auch du bist zu Hause, weil du bei dir bist. Verstehst du was ich meine?

Es braucht nicht stundenlanges, stilles Dasitzen um bei sich anzukommen. Natürlich funktioniert es damit auch aber für viele Menschen ist es sehr schwierig mit sich und der Stille klar zu kommen. Also fängt man ganz einfach an und kommt damit trotzdem mehr im Hier und Jetzt an.

In diesem Moment ist nur dieser Moment nichts anderes. Kein „was wäre wenn“, kein „oh wie vermisse ich das“. Es gibt nichts ausser diesen jetzigen Moment

Auch darf Meditation kein Pflichtprogramm sein, das es abzuarbeiten gilt. Wenn man z.B. die aktive Meditation nimmt (Beschreibung weiter unten), dann ist es fast wie ein Loblied an sich selbst. Man feiert sich selbst. Man lässt seinen Körper nach der Musik tanzen und bewegen. Ohne zu denken oder bewusst zu steuern. Nur die Musik hören und den Körper bewegen lassen. Das macht doch Spass und ist überhaupt nicht langweilig, ernst oder still. Trotzdem ist es eine Art von Meditation und bringt dich näher zu dir.

Was bringt mir das, wenn ich bei mir „zu Hause“ ankomme?

Auch das kann ich schlecht in Wort fassen, das ist auch etwas was man erfahren muss/darf.

Ein Beispiel, was es mir gebracht hat:

Ich war immer auf der Suche nach Sicherheit. Diese Sicherheit habe ich immer im Aussen gesucht und nirgends gefunden. Durch das Meditieren und Auseinandersetzen mit Lebensfragen wie „was ist der Sinn meines Lebens“ etc. habe ich eine innere Sicherheit entwickelt. Ich fühle viel öfter Vertrauen in mich und mein Leben.

Hier ein paar verschiedene Arten der Meditation

Aktive Meditationen:

  • Tanzen und zwar für sich alleine. In den Körper spüren und den Körper tanzen lassen. Das hört sich für den Anfang etwas komisch an aber wenn du dich einfach mal darauf einlässt, dann wirst du schnell merken, dass es gar nicht so komisch ist und sogar Spass macht.
  • Gehmeditation: Geh spazieren und fühle jeden Schritt den du machst. Am besten geht das wenn du gaaaaaaanz langsam läufst. Fühle die Schuhe die du trägst oder wenn du Barfuss bist fühle den Boden unter deinen Füssen, was passiert in deinem Fuss und Bein wenn du einen Schritt machst, evtl. spürst du es in deinem ganzen Körper….

Stille Meditation:

Da gibt es geführte Meditationen, nur Musik oder Stille.

Am besten probierst du aus was sich für dich gut anfühlt. Falls  du dich für die Stille entscheidest empfehle ich dir dich auf deinen Atem und deine Nase zu konzentrieren. Fühle wie die Nasenflügel beim Einatmen kühler werden und beim Ausatmen wärmer. Vielleicht spürst du sogar einen leichten Luftzug von deiner Nase zur Oberlippe beim Atmen. So gibst du deinem Geist eine Aufgabe und es fällt dir leichter nicht mit den Gedanken abzuschweifen und wieder irgendwo in der Vergangenheit oder Zukunft verloren zu gehen. Du wirst am Anfang noch oft mit den Gedanken abschweifen, das ist völlig normal, lächle und komm wieder zum Atem zurück. Das ist die Achtsamkeitsmeditation.

Auch empfinde ich Malen oder den Wolken zusehen als sehr schöne Arten zu meditieren 🙂

Du siehst es gibt ganz viele und ich habe hier nur einen kleinen Teil erwähnt.

Wenn du mehr erfahren willst, melde dich bei mir. Ich leite eine Meditationsgruppe in meiner Praxis. Am Donnerstag Abend meditieren wir in Stille und neu am Samstag aktiv. Mehr Infos dazu hier

Deine Michèle <3

Ich liebe den Montag!

Hallo ihr da draussen 🙂

Ich lese und höre immer wieder so Sprüche wie:

„Lieber Montag, sei so frei, und geh´ schnell wieder vorbei.“ oder

„Die kürzeste Horrorgeschichte: MONTAG!!!“ oder

„Bisher ist nur bekannt dass es sich um einen Montag handelt. Über das Ausmass der Katastrophe lässt sich zur Zeit noch nichts sagen!“ und so weiter….

Ich finde es sehr schade, dass der Montag als Bösewicht dargestellt wird. Er kann doch nichts dafür.

Es ist doch jedem Einzelnen seine eigene Entscheidung ob der Montag schön ist oder nicht. Ob mir mein Job gefällt oder nicht, denn oft ist ja der Job schuld, dass der Montag so beschissen ist, weil mir mein Job nicht gefällt….! Wer sagt denn dass ich in diesem Job bleiben muss?? Wer zwingt mich dazu?

Ich freue mich auf eure Kommentare 😉

Ich liebe jeden Tag, egal ob Montag, Mittwoch oder Sonntag. Ich sage nicht, dass es mir immer leicht fällt, ganz und gar nicht. Dass ich jeden Tag liebe heisst nicht dass ich jeden Tag mit einem Grinsen im Gesicht aufwache und dann am Abend wieder grinsend ins Bett gehe. Den Tag lieben heisst für mich ihn willkommen zu heissen, ihm eine Chance zu geben, mir eine Chance zu geben, zu lernen, zu LEBEN! Dazu gehört auch schlechte Laune, ein scheiss Tag zu haben, zu weinen und zu lachen. Einfach alles und das alles als Einladung von meinem Leben an mich zu sehen um noch mehr ich selbst zu sein, noch mehr mich selber spüren und kennenlernen, noch mehr mein Potenzial auszuschöpfen, in meine Kraft zu kommen und das zu leben was ich WIRKLICH will!

Lebe dein Leben, jeden Tag! Du weisst nich wann es zu Ende geht!

Ich umarme Dich

Michèle

 

Ich habe ein Geschenk für Dich

Mit diesem Blog-Beitrag möchte ich mich bei dir bedanken.

♥ Danke dass du meine Blog-Beiträge liest

♥ Danke dass du mich unterstützt

♥ Danke für dein Feedback

♥ Danke dass es dich gibt

Und hier ist mein Geschenk für dich:

21 Tage lang zusammen meditieren von zu Hause aus für mehr Wohlbefinden, mehr Ruhe und um die Welt ein kleines bisschen zu verbessern 😉 klicke hier für mehr Infos. Start ist am 1. August!

Ich würde mich sehr freuen wenn du auch dabei wärst.

Herzlich deine Michèle

Was ich mache wenn ich deprimiert bin Teil 2

Hallo ihr Lieben

Ich bin letztens auf ein Youtube-Video von Vera Birkenbihl gestossen. Ich habs mir angeschaut und ich find sie super 😀

Sie ist eine lustige sehr intelligente Frau, du findest viele Videos und Infos von und über sie im Internet.

Warum ich dir das schreibe:

Also ich habe euch ja letzte Woche geschrieben was ich mache, wenn ich deprimiert bin und dieser Eintrag ist die Fortsetzung 😉

Frau Birkenbihl sagt folgendes: Wenn man z.B. in einer Situation ist wo man weiss, wenn jetzt noch ein schiefer Blick kommt, dann rast ich aus, dann fall ich ins Loch und du fühlst dich akut unwohl, dann such dir ein Platz an dem du ungestört bist z.B. das Klo.

Setz dich aufs Klo und zieh die Mundwinkel 60 Sekunden nonstop hoch wie wenn du lachen müsstest. Du wirst dir in den ersten 15 Sekunden wahrscheinlich total blöde vorkommen aber du fühlst dich ja sowieso blöde also was solls 😉 Mach trotzdem weiter, weil durch das hochziehen der Mundwinkel drück ein Muskel auf einen Nerv in der Wange der dem Gehirn mitteilt, das der Gehirnbesitzer lacht und dann schüttet es Freudehormone aus.

Nach den ersten 15 Sekunden lichtet sich der Nebel und das Chaos ein wenig und erste Denkprozesse setzen wieder ein und du kannst wieder klarer denken. Nach 60 Sekunden kannst du vielleicht sogar wieder richtig lachen 🙂

Ich habs natürlich ausprobiert 😀 war eine tolle Erfahrung. Teilt mir eure Erfahrungen mit, ich würde mich freuen 😀

Ich drücke euch herzlich

Michèle

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Was ich mache wenn ich deprimiert bin

Ich tanze wie verrückt zu folgenden Lieder:

Nathaniel Rateliff & The Night Sweats – S.O.B.

Dire Straits – Walk of Life

Merry Clayton – Yes

Das tut sau gut!! Danach gehts mir viel besser 😀

Welche Lieder unterstützen Dich dabei dass Du wieder voller Energie loslegen kannst?

Deine Michèle

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