Ich fühle mich ohnmächtig dem Leben gegenüber

Kennst du das?

Ich kenne das. Ich fühlte mich oft dem Leben gegenüber hilflos ausgeliefert. Ich wusste nicht wie mir geschieht. Ich fühlte mich schlecht und dachte: „warum passiert mir das immer wieder?“ „warum geht es mir nicht gut?“ „warum bin ich nicht glücklich?“ „vor was habe ich Angst?“ und so weiter…..alles sehr energieraubende Fragen, die überhaupt nichts nutzen.

Das muss nicht so sein. Ich habe gelernt, wie ich die Verantwortung für mein Leben übernehmen kann. Natürlich bin ich nicht für alles was in meinem Leben geschieht verantwortlich, ich bin verantwortlich wie ich damit umgehe.

Von Ohnmacht zu Macht

Macht ist ein Wort, das eher negativ besetzt ist. Man könnte meinen, dass Macht bedeutet andere Menschen zu unterdrücken. Das finde ich sehr schade, denn zu aller erst ist Macht einfach nur ein Wort. Wir geben ihm eine Bedeutung.

Ich sehe Macht mittlerweile als etwas wichtiges und gutes. Wenn ich Macht über mein Leben und meine Gefühle habe, dann fühle ich mich nicht mehr Ohnmächtig. Ich unterdrücke niemanden, wenn ich meine Macht zu mir zurück nehme, ganz im Gegenteil, ich nehme mich aus der Unterdrückung anderer Menschen und Situationen heraus.

Ich werde mir selbst bewusst und entwickle dadurch mehr Selbstvertrauen und so bin ich dann eine Bereicherung für mich und andere. Ich ermächtige die anderen, dass sie auch ihre Macht zu sich zurück holen und sich nicht mehr ohnmächtig dem Leben ausgeliefert fühlen müssen.

Jemand der andere mit seiner Macht unterdrückt ist meiner Meinung nach sich selber überhaupt nicht bewusst und eigentlich ganz schwach und voller Angst.

Wie schaffst du das?

Ich habe in den letzten Jahren viele Dinge ausprobiert um mich wieder als Schöpferin zu fühlen und nicht mehr ohnmächtig zu sein. Ich habe viel an mir gearbeitet und es war nicht immer angenehm, doch es hat sich gelohnt und lohnt sich immer noch. Ich möchte meine Erfahrungen und Werkzeuge, die ich mir im Laufe der Zeit zugelegt habe mit dir teilen. Ich wünsche mir, dass auch du wieder Schöpferin wirst, dass du dich sicher und zufrieden fühlst, egal was um dich rum gerade passiert.

Herzensgruss Michèle

Qigong und Gesundheit

Was ist Qigong?

Beim Üben von Qigong beschäftigen wir uns mit dem Qi, unserer Lebensenergie. Ohne Qi läuft nichts, es ist der Treibstoff aller Lebensprozesse. Qi fliesst in unserem Körper in den Meridianen, wenn es da frei fliessen kann, sind wir gesund und glücklich.

Das Üben von Qigong trägt dazu bei, dass diese Meridiane frei bleiben oder Behinderungen des Flusses beseitigt werden.

Das Üben von Qigong fördert unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden, unseren Geist und unsere Ausstrahlung. Unser Energiehaushalt wird verbessert und die Selbstheilungskräfte werden gestärkt.

Woher kommt Qigong?

Qigong kommt aus China und hat dort schon eine Jahrtausende alte Tradition. In China legt man schon seit je her viel Wert darauf, dass man selbst für seine Gesundheit vorsorgt.

Der Begriff Qigong ist erst etwa 60 Jahre alt und dient als Oberbegriff für Übungen, die das Qi regulieren.

Eine Zeitlang war das alte traditionelle Wissen verpönt und wurde nur im Verborgenen gelehrt und praktiziert. Seit den 70-er Jahren ist es wieder einfacher geworden und die chinesische Regierung förderte sogar die Verbreitung von Qigong, denn Qigong bewährte sich als preiswerter Weg, die Gesundheit des Volkes zu unterstützen.

Die Vielfältigkeit des Qigong

Es gibt verschiedene Arten von Qigong, manche führt man im Gehen aus, manche im Stehen und andere im Sitzen oder Liegen.

Jinggong ist stilles Qigong, da sieht man praktisch keine Bewegung, da sie eher im Inneren stattfindet. Die Aufmerksamkeit ist auf den Atem und das Innere gerichtet.

Donggong ist bewegungsbetontes Qigong, hier sieht man die Bewegungen. Sie dienen der Kräftigung und fördern die Beweglichkeit. Aber auch hier ist es wichtig zur Ruhe zu kommen und die Aufmerksamkeit auf die Bewegungen und deren Wirkung zu lenken.

Weitere Unterscheidungsmöglichkeiten sind z.B. weiches oder hartes Qigong. Beim weichen Qigong sind die Bewegungen eher sanft und fliessend und haben das primäre Ziel die Gesundheit zu fördern. Hartes Qigong wird eher in den Kampfkünsten geübt um den Körper abzuhärten und zu kräftigen.

Es gibt noch weitere Unterschiede je nach Herkunft aber alle Unterscheidungen sind sehr flexibel, viele Qigong-Arten können mehrere Kategorien abdecken. Was alle gemeinsam haben ist das Zusammenspiel von Geist, Atem und Körper und das Ziel, nämlich innere Ruhe und Harmonie.

Die Grundlagen des Qigong – die 3 Säulen

Erste Säule: Körperhaltung, Bewegung, Kraftaufwand

Es ist wichtig eine entspannte, stabile, aufrechte und zentrierte Haltung zu haben. Die Bewegungen sollen klar, deutlich und sinngemäss ausgeführt werden. So schlicht wie möglich, ohne Zierde und Schnörkel. Der Kraftaufwand passt sich dem jeweiligen Zweck der Übung an, dies nennt man Jin-Kraft. Sie kann sich nur dann entwickeln, wenn die Bewegung sinngemäss und zweckmässig in der richtigen Körperhaltung ausgeführt wird.

Zweite Säule: Der Atem

Der Atem ist der Anfang und das Ende des Lebens. Atem ist aber nicht gleich Atem, viele Menschen atmen zu oberflächlich oder angespannt. Die Atemtechniken beim Qigong helfen, tiefer und entspannter zu atmen für eine bessere Entspannung.

Dritte Säule: Der Geist

Beim Qigong lernen wir den Geist zu beruhigen und auf die jeweilige Übung und ihren Sinn zu fokussieren. Es ist wichtig die Übungen nicht nur mit dem Körper zu machen, sondern auch mit dem Geist voll dabei zu sein. Die Übungen kann man sich bildlich vorstellen z.B. wie wenn man etwas von sich wegschiebt oder heranzieht. Affirmationen und visualisieren sind weitere Möglichkeiten den Geist während dem Üben zu fokussieren.

Die 3 Dantian

Das sind Energiezentren im Körper, in denen Essenz gespeichert ist und Qi umgewandelt wird.

Das untere Dantian befindet sich etwa drei Fingerbreit unter dem Bauchnabel. In ihm wird die Essenz bewahrt und in Qi umgewandelt. Es wird auch der zentrale Qi-Speicher genannt, er kann viel Qi aufnehmen und daher enden viele Qigong-Übungen damit, das Qi im unteren Dantian zu sammeln und zu bewahren.

Die Energie und Stabilität für die meisten Qigong-Übungen kommt aus dem unteren Dantian.

Das mittlere Dantian befindet sich in der Mitte des Brustkorbs. Hier wird das Qi, das vom unteren Dantian kommt veredelt und im Körper verteilt. Es ist auch verantwortlich für die Atmung.

Das obere Dantian befindet sich im Stirnbereich, etwa 5-8 cm in den Schädel rein. Hier ist der Sitz des Geistes.

 

Ich hoffe ich konnte Dir mit dieser kurzen theoretischen Einführung Qigong näher bringen. Falls Du Lust hast es einmal auszuprobieren, dann melde Dich bei mir. Ich gebe jeweils mittwochs Meditation und wir üben da auch Qigong. Weitere Infos findest du auch hier -> klicke hier

Ich sende Dir Herzensgrüsse und wünsche mir für Dich, dass Du Deinen inneren Frieden entdeckst.

Deine Michèle <3

Meditation – Was ist das eigentlich?

Hallo Lieblingsmensch

Diesen Blogbeitrag widme ich den Antworten zu folgenden Fragen: Was ist Meditation, was bringt mir Meditation, was sind meine eigenen Erfahrungen und was für Arten der Meditation gibt es.

Was ist Meditation?

Diese Frage kann ich dir nicht beantworten, das musst/darfst du selbst rausfinden und erfahren.

Was ich dir mit Sicherheit beantworten kann ist, dass es wirklich ganz einfach ist zu meditieren 😉

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu meditieren und alle haben dasselbe Ziel: bei sich zu Hause ankommen, im Inneren, im Hier und Jetzt. Das ist nicht wirklich ein Ziel, wenn man es genau nimmt. Es ist eher ein Zustand, ein Zustand der unserer Natur entspricht, nämlich im Hier und Jetzt zu sein.

Da es so viele verschiedene Arten von Meditation gibt ist auch ersichtlich, dass es wirklich kein Hexenwerk ist zu meditieren.

Setz dich hin, nimm eine Rosine in die Hand und fühle sie. Wie fühlt sie sich an, wie ist die Struktur der Haut, wie ist die Temperatur. Wie sieht sie aus, schau dir die Furchen und Falten an. Rieche daran, nimm sie mit allen Sinnen wahr und zum Schluss esse sie und nimm nochmal mit allen möglichen Sinnen wahr was da gerade in deinem Mund ist und passiert.

Tadaaaa…..du hast meditiert 😉

Was hat das jetzt mit „bei sich zu Hause ankommen“ zu tun?

Du hast damit deine Aufmerksamkeit in den jetzigen Moment gebracht. Du bist hier, du konzentrierst dich auf das, was jetzt gerade ist. Du bis hier, bei der Rosine und dir, das heisst für mich auch du bist zu Hause, weil du bei dir bist. Verstehst du was ich meine?

Es braucht nicht stundenlanges, stilles Dasitzen um bei sich anzukommen. Natürlich funktioniert es damit auch aber für viele Menschen ist es sehr schwierig mit sich und der Stille klar zu kommen. Also fängt man ganz einfach an und kommt damit trotzdem mehr im Hier und Jetzt an.

In diesem Moment ist nur dieser Moment nichts anderes. Kein „was wäre wenn“, kein „oh wie vermisse ich das“. Es gibt nichts ausser diesen jetzigen Moment

Auch darf Meditation kein Pflichtprogramm sein, das es abzuarbeiten gilt. Wenn man z.B. die aktive Meditation nimmt (Beschreibung weiter unten), dann ist es fast wie ein Loblied an sich selbst. Man feiert sich selbst. Man lässt seinen Körper nach der Musik tanzen und bewegen. Ohne zu denken oder bewusst zu steuern. Nur die Musik hören und den Körper bewegen lassen. Das macht doch Spass und ist überhaupt nicht langweilig, ernst oder still. Trotzdem ist es eine Art von Meditation und bringt dich näher zu dir.

Was bringt mir das, wenn ich bei mir „zu Hause“ ankomme?

Auch das kann ich schlecht in Wort fassen, das ist auch etwas was man erfahren muss/darf.

Ein Beispiel, was es mir gebracht hat:

Ich war immer auf der Suche nach Sicherheit. Diese Sicherheit habe ich immer im Aussen gesucht und nirgends gefunden. Durch das Meditieren und Auseinandersetzen mit Lebensfragen wie „was ist der Sinn meines Lebens“ etc. habe ich eine innere Sicherheit entwickelt. Ich fühle viel öfter Vertrauen in mich und mein Leben.

Hier ein paar verschiedene Arten der Meditation

Aktive Meditationen:

  • Tanzen und zwar für sich alleine. In den Körper spüren und den Körper tanzen lassen. Das hört sich für den Anfang etwas komisch an aber wenn du dich einfach mal darauf einlässt, dann wirst du schnell merken, dass es gar nicht so komisch ist und sogar Spass macht.
  • Gehmeditation: Geh spazieren und fühle jeden Schritt den du machst. Am besten geht das wenn du gaaaaaaanz langsam läufst. Fühle die Schuhe die du trägst oder wenn du Barfuss bist fühle den Boden unter deinen Füssen, was passiert in deinem Fuss und Bein wenn du einen Schritt machst, evtl. spürst du es in deinem ganzen Körper….

Stille Meditation:

Da gibt es geführte Meditationen, nur Musik oder Stille.

Am besten probierst du aus was sich für dich gut anfühlt. Falls  du dich für die Stille entscheidest empfehle ich dir dich auf deinen Atem und deine Nase zu konzentrieren. Fühle wie die Nasenflügel beim Einatmen kühler werden und beim Ausatmen wärmer. Vielleicht spürst du sogar einen leichten Luftzug von deiner Nase zur Oberlippe beim Atmen. So gibst du deinem Geist eine Aufgabe und es fällt dir leichter nicht mit den Gedanken abzuschweifen und wieder irgendwo in der Vergangenheit oder Zukunft verloren zu gehen. Du wirst am Anfang noch oft mit den Gedanken abschweifen, das ist völlig normal, lächle und komm wieder zum Atem zurück. Das ist die Achtsamkeitsmeditation.

Auch empfinde ich Malen oder den Wolken zusehen als sehr schöne Arten zu meditieren 🙂

Du siehst es gibt ganz viele und ich habe hier nur einen kleinen Teil erwähnt.

Wenn du mehr erfahren willst, melde dich bei mir. Ich leite eine Meditationsgruppe in meiner Praxis. Am Donnerstag Abend meditieren wir in Stille und neu am Samstag aktiv. Mehr Infos dazu hier

Deine Michèle <3

Ich liebe den Montag!

Hallo ihr da draussen 🙂

Ich lese und höre immer wieder so Sprüche wie:

„Lieber Montag, sei so frei, und geh´ schnell wieder vorbei.“ oder

„Die kürzeste Horrorgeschichte: MONTAG!!!“ oder

„Bisher ist nur bekannt dass es sich um einen Montag handelt. Über das Ausmass der Katastrophe lässt sich zur Zeit noch nichts sagen!“ und so weiter….

Ich finde es sehr schade, dass der Montag als Bösewicht dargestellt wird. Er kann doch nichts dafür.

Es ist doch jedem Einzelnen seine eigene Entscheidung ob der Montag schön ist oder nicht. Ob mir mein Job gefällt oder nicht, denn oft ist ja der Job schuld, dass der Montag so beschissen ist, weil mir mein Job nicht gefällt….! Wer sagt denn dass ich in diesem Job bleiben muss?? Wer zwingt mich dazu?

Ich freue mich auf eure Kommentare 😉

Ich liebe jeden Tag, egal ob Montag, Mittwoch oder Sonntag. Ich sage nicht, dass es mir immer leicht fällt, ganz und gar nicht. Dass ich jeden Tag liebe heisst nicht dass ich jeden Tag mit einem Grinsen im Gesicht aufwache und dann am Abend wieder grinsend ins Bett gehe. Den Tag lieben heisst für mich ihn willkommen zu heissen, ihm eine Chance zu geben, mir eine Chance zu geben, zu lernen, zu LEBEN! Dazu gehört auch schlechte Laune, ein scheiss Tag zu haben, zu weinen und zu lachen. Einfach alles und das alles als Einladung von meinem Leben an mich zu sehen um noch mehr ich selbst zu sein, noch mehr mich selber spüren und kennenlernen, noch mehr mein Potenzial auszuschöpfen, in meine Kraft zu kommen und das zu leben was ich WIRKLICH will!

Lebe dein Leben, jeden Tag! Du weisst nich wann es zu Ende geht!

Ich umarme Dich

Michèle

 

Ich habe ein Geschenk für Dich

Mit diesem Blog-Beitrag möchte ich mich bei dir bedanken.

♥ Danke dass du meine Blog-Beiträge liest

♥ Danke dass du mich unterstützt

♥ Danke für dein Feedback

♥ Danke dass es dich gibt

Und hier ist mein Geschenk für dich:

21 Tage lang zusammen meditieren von zu Hause aus für mehr Wohlbefinden, mehr Ruhe und um die Welt ein kleines bisschen zu verbessern 😉 klicke hier für mehr Infos. Start ist am 1. August!

Ich würde mich sehr freuen wenn du auch dabei wärst.

Herzlich deine Michèle

Was ich mache wenn ich deprimiert bin Teil 2

Hallo ihr Lieben

Ich bin letztens auf ein Youtube-Video von Vera Birkenbihl gestossen. Ich habs mir angeschaut und ich find sie super 😀

Sie ist eine lustige sehr intelligente Frau, du findest viele Videos und Infos von und über sie im Internet.

Warum ich dir das schreibe:

Also ich habe euch ja letzte Woche geschrieben was ich mache, wenn ich deprimiert bin und dieser Eintrag ist die Fortsetzung 😉

Frau Birkenbihl sagt folgendes: Wenn man z.B. in einer Situation ist wo man weiss, wenn jetzt noch ein schiefer Blick kommt, dann rast ich aus, dann fall ich ins Loch und du fühlst dich akut unwohl, dann such dir ein Platz an dem du ungestört bist z.B. das Klo.

Setz dich aufs Klo und zieh die Mundwinkel 60 Sekunden nonstop hoch wie wenn du lachen müsstest. Du wirst dir in den ersten 15 Sekunden wahrscheinlich total blöde vorkommen aber du fühlst dich ja sowieso blöde also was solls 😉 Mach trotzdem weiter, weil durch das hochziehen der Mundwinkel drück ein Muskel auf einen Nerv in der Wange der dem Gehirn mitteilt, das der Gehirnbesitzer lacht und dann schüttet es Freudehormone aus.

Nach den ersten 15 Sekunden lichtet sich der Nebel und das Chaos ein wenig und erste Denkprozesse setzen wieder ein und du kannst wieder klarer denken. Nach 60 Sekunden kannst du vielleicht sogar wieder richtig lachen 🙂

Ich habs natürlich ausprobiert 😀 war eine tolle Erfahrung. Teilt mir eure Erfahrungen mit, ich würde mich freuen 😀

Ich drücke euch herzlich

Michèle

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Was ich mache wenn ich deprimiert bin

Ich tanze wie verrückt zu folgenden Lieder:

Nathaniel Rateliff & The Night Sweats – S.O.B.

Dire Straits – Walk of Life

Merry Clayton – Yes

Das tut sau gut!! Danach gehts mir viel besser 😀

Welche Lieder unterstützen Dich dabei dass Du wieder voller Energie loslegen kannst?

Deine Michèle

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Wie mir Meditation in meinem Alltag hilft

Hallo Lieblings-Mensch

Wie geht es Dir heute? Kann ich Dir etwas Gutes tun? Lass es mich bitte wissen!

Wie ihr wisst war ich vor ein paar Wochen in einem Schweige-Retreat und seitdem gönne ich mir jeden Morgen 20 Schweige-Minuten. Ich mache nichts ausser dasitzen und auf meinen Atem achten. Der Atem bringt mich in das Jetzt, in den Moment und um das geht es doch!

Ich schaffe es genau 3 Atemzüge und dann fängt mein Geist an zu quatschen….blablabla…die ganze Zeit….Hey Du!! Was achtest du jetzt auf deinen Atem?? Du hättest doch viel wichtigeres zu tun…..z.B. habe ich dir die superste-genialste-überhaupt beste Idee, die du je von mir dachtest…..ja genau…also hör auf dich auf das Jetzt zu konzentrieren und hör dir gefälligst meine Idee an…..einkaufen solltest du auch noch…..ah ja und der Hund der Nachbarin bellt wieder…oh das schöne Gezwitscher der Vögel…..ach wie schön…..HE!!! Moment mal!! Ich wollte mich auf den Atem konzentrieren….einatmen….ausatmen….der Moment zählt…..

Also ich könnte da noch 1000 andere Sachen schreiben. Ich habe nie gelernt mich auf den Moment zu konzentrieren, den Moment zu geniessen, das Jetzt so anzunehmen wie es jetzt ist, zu dem was ist JA zu sagen. Beim Meditieren geht es genau darum, der Atem ist immer da, er holt dich immer wieder ins Jetzt zurück und es ist total normal, dass der Geist nicht aufhört zu labern, es geht darum zu jedem Gedanken, Gefühl, Störefried AHA….zu sagen und wieder auf den Atem konzentrieren, nichts anderes…AHA da ist ein Gefühl…..atmen…..AHA ein Gedanke…..atmen….auch wenn es nur 3 Atemzüge sind und dann mein Geist wieder abschweift…macht nichts einfach immer wieder zurück zum Atem kommen 🙂

Hört sich komisch an aber so lerne ich meinen Geist zu fokussieren auf das was Wesentlich ist für mich. So kann ich mich entspannen und mich für den Tag vorbereiten. Ich werde sensibilisiert auf meine Intuition, auf meine innere Stimme.

Die Gesellschaft ist nicht daran interessiert, dass wir fokussiert sind….stell dir mal vor alle Menschen würden in eine Shopping-Mall gehen mit dem Gedanken: Ich brauche eine Hose! und dann diese Hose kaufen und wieder gehen…!! Ha!! Die wollen dass wir gehen und dann: Ohhh, das brauche ich unbedingt….und das natürlich auch….und und und und!

Also probiers doch mal aus. Lerne deinen Geist zu fokussieren und schau was es mit dir macht. Ich finde es absolut spannend und ich sehe wie sich mein Leben so fügt dass sich meine Ideen, Wünsche, Visionen erfüllen 🙂

Teile mir deine Erfahrungen mit, ich würde mich freuen 🙂

Deine Michèle

Reden ist silber – Schweigen ist gold

…oder sogar Platin….

Hallo du schönes Wesen

Ich war gerade ein paar Tage in einem Schweige-Retreat. Mein Tagesablauf war Gehmeditation, Stille-Meditation, aktive Meditation, Essen, Sauna, Schlafen…..und Schweigen….kein Wort sagen! Wir waren ca. 100 Teilnehmer/innen und es war im ganzen Haus still! Wenn man jedoch die Gedanken hören würde, dann wäre es ein RIESEN Lärm gewesen.

Es geht nicht darum den Geist zum schweigen zu bringen, denn dieser schweigt nicht, Gedanken kommen und gehen und genau um das geht es in der Meditation. Die Gedanken kommen lassen und sie wieder gehen lassen und immer wieder zum eigenen Atem zurück kehren. Der Atem ist immer da egal wie verrückt es gerade in uns oder um uns rum ist. In dir drin ist ein stiller weiter Raum und er ist immer da und du kannst ihn spüren wenn du dich auf den Atem konzentrierst. Dein Atem bringt dich zurück zu dir, zu deiner Kraft und Stabilität.

Versuche einmal während des Tages immer wieder inne zu halten und bewusst zu atmen, tief ein und aus. Schliesse deine Augen und spüre die kalte Luft, die durch deine Nase einströmt und die warme die wieder nach draussen strömt……geniesse und entspanne 🙂

Wenn du noch tiefer gehen willst, wenn du noch mehr in diesen stillen Raum kommen willst um dort alle Antworten auf deine Fragen zu finden, dir klarer werden, entspannter, freier…..dann empfehle ich dir meinen Kurs „mehr Klarheit“ zu machen, hier ist der Link.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und viele stille Momente 😉

Herzlich Michèle

Ich weiss es nicht

Ich lese gerade das Buch „werde verrückt – wie du bekommst was du wirklich-wirklich willst“ von Veit Lindau (seeeehr empfehlenswert).

In diesem Buch gibt es ein Kapitel über den Luxus, nicht alles wissen zu müssen.

Ist es nicht eine wunderbare Befreiung zu sagen: „Hey, ich weiss es gerade nicht!“ Also mir hat das heute sehr gut getan. Denn wenn ich einfach mal diesen Dauerlärm in meinem Kopf unterbreche und mir eingestehe, dass ich es gerade nicht weiss, eröffnet sich mir eine wunderbare Möglichkeit, so wie Veit schreibt: Nichtwissen ist wie glitzernder Neuschnee, den noch niemand betreten hat oder Nichtwissen ist ein schöpferisches Vakuum. Es zieht das wahrhaft Neue magisch an.

Dann entsteht plötzlich Raum, Stille, Freiheit, Klarheit…..und das Wichtigste:

Du weisst immer alles, was jetzt gerade wichtig für dich ist!

Probiere es einfach aus 😀

Deine Michèle