Was tust Du gegen den Klimawandel?

Es gibt so viele Tipps im Internet, was jeder einzelne dafür tun kann.

Trotzdem machen wir es immer noch zu wenig. Worauf warten wir?

Ja, hier bei uns spüren wir es vielleicht noch nicht so direkt, wir können es noch ausblenden aber irgendwann wird es auch für uns nicht mehr ausblendbar sein.

Der Klimawandel existiert und die Erde und ihre Bewohner leiden. Wir gehören auch zu den Bewohnern.

Lasst uns alle heute noch damit anfangen. Jeden Tag etwas mehr für die Umwelt zu tun. Geh ins Internet und schau was es für Tipps gibt, überleg dir selber was, werde Achtsam.

Natürlich gehört da auch die Meditation dazu 😉

Werde durch die Meditation achtsamer, räum deinen inneren Müll auch auf, gib deine inneren Kämpfe auf, werde liebevoller, respektvoller und achtsamer dir gegenüber und dies wirkt sich auch auf dein Umfeld aus.

Love Michèle

Ich fühle mich ohnmächtig dem Leben gegenüber

Kennst du das?

Ich kenne das. Ich fühlte mich oft dem Leben gegenüber hilflos ausgeliefert. Ich wusste nicht wie mir geschieht. Ich fühlte mich schlecht und dachte: „warum passiert mir das immer wieder?“ „warum geht es mir nicht gut?“ „warum bin ich nicht glücklich?“ „vor was habe ich Angst?“ und so weiter…..alles sehr energieraubende Fragen, die überhaupt nichts nutzen.

Das muss nicht so sein. Ich habe gelernt, wie ich die Verantwortung für mein Leben übernehmen kann. Natürlich bin ich nicht für alles was in meinem Leben geschieht verantwortlich, ich bin verantwortlich wie ich damit umgehe.

Von Ohnmacht zu Macht

Macht ist ein Wort, das eher negativ besetzt ist. Man könnte meinen, dass Macht bedeutet andere Menschen zu unterdrücken. Das finde ich sehr schade, denn zu aller erst ist Macht einfach nur ein Wort. Wir geben ihm eine Bedeutung.

Ich sehe Macht mittlerweile als etwas wichtiges und gutes. Wenn ich Macht über mein Leben und meine Gefühle habe, dann fühle ich mich nicht mehr Ohnmächtig. Ich unterdrücke niemanden, wenn ich meine Macht zu mir zurück nehme, ganz im Gegenteil, ich nehme mich aus der Unterdrückung anderer Menschen und Situationen heraus.

Ich werde mir selbst bewusst und entwickle dadurch mehr Selbstvertrauen und so bin ich dann eine Bereicherung für mich und andere. Ich ermächtige die anderen, dass sie auch ihre Macht zu sich zurück holen und sich nicht mehr ohnmächtig dem Leben ausgeliefert fühlen müssen.

Jemand der andere mit seiner Macht unterdrückt ist meiner Meinung nach sich selber überhaupt nicht bewusst und eigentlich ganz schwach und voller Angst.

Wie schaffst du das?

Ich habe in den letzten Jahren viele Dinge ausprobiert um mich wieder als Schöpferin zu fühlen und nicht mehr ohnmächtig zu sein. Ich habe viel an mir gearbeitet und es war nicht immer angenehm, doch es hat sich gelohnt und lohnt sich immer noch. Ich möchte meine Erfahrungen und Werkzeuge, die ich mir im Laufe der Zeit zugelegt habe mit dir teilen. Ich wünsche mir, dass auch du wieder Schöpferin wirst, dass du dich sicher und zufrieden fühlst, egal was um dich rum gerade passiert.

Herzensgruss Michèle

Negative Einflüsse

Du musst dich schützen vor negativen Einflüssen!

Muss ich das wirklich? Gibt es negative Einflüsse überhaupt?

Ich möchte mich nicht schützen müssen oder abgrenzen. Wenn ich mich abgrenze, dann fühle ich mich eingesperrt und dann bin ich nicht mehr frei. Ich grenze mich ein. Ich kann nicht mehr sein so wie ich bin.

Und wie ist das nun mit den negativen Einflüssen? Gibt es die?
Ich sage nein. Ereignisse, Einflüsse, Dinge, Worte sind zu aller erst einmal einfach nur Ereignisse, Einflüsse, Dinge, Worte etc. Sie sind neutral, sie sind einfach mal da.

Ob dies nun etwas negatives oder positives für mich ist, das entscheide ich. Meine Gedanken dazu entscheiden darüber ob ich etwas positiv oder negativ finde.

Ich verweise gerne auf den folgenden Satz:
„Du leidest nicht an dem Problem im Aussen, sondern an der Geschichte, die du dir dazu erzählst!“

Also was ist nun mit all den negativen Einflüssen, die uns schaden könnten? Oder mit den Worten, die schmerzen? Oder mit Dingen, die wir nicht wollen so wie sie sind?

Ist es denn schlimm, wenn Worte schmerzen? Ist es negativ, wenn ich mich schlecht fühle? Das sind ja auch alles nur Gefühle. Ich bewerte sie und niemand anders.

Wie gehe ich denn mit negativen Einflüssen um? Was mache ich, wenn mich Worte verletzen?

Da kommt schon der nächste kluge Satz:
„Was dich trifft, betrifft dich!“

Das heisst es hat was mit dir zu tun. Irgendetwas in dir reagiert so darauf. Das ist keine Frage von Schuld, es geht darum Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für dich selbst. Nimm wahr was in dir passiert, wer oder was reagiert. Hol dir Hilfe, wenn es alleine nicht geht.

Ein guter Anfang wäre z.B. dir klar darüber zu werden was deine Werte sind. Was ist dir wichtig in deinem Leben. Klare Werte geben dir Rückgrat, mehr Klarheit darüber wer du bist und dann können dich die Dinge im Aussen auch nicht mehr so belasten.

Und natürlich, wie könnte es anders sein, wenn der Beitrag von mir ist:
Meditation 🙂
Meditation stärkt deinen inneren Frieden, gibt Klarheit, Rückgrat, innere Stabilität.

Verstehst du was ich meine? Schreibe mir gerne einen Kommentar oder frag mich, wenn du eine Frage hast. Oder bist du anderen Meinung?

<3 Deine Michèle <3

 

Qigong und Gesundheit

Was ist Qigong?

Beim Üben von Qigong beschäftigen wir uns mit dem Qi, unserer Lebensenergie. Ohne Qi läuft nichts, es ist der Treibstoff aller Lebensprozesse. Qi fliesst in unserem Körper in den Meridianen, wenn es da frei fliessen kann, sind wir gesund und glücklich.

Das Üben von Qigong trägt dazu bei, dass diese Meridiane frei bleiben oder Behinderungen des Flusses beseitigt werden.

Das Üben von Qigong fördert unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden, unseren Geist und unsere Ausstrahlung. Unser Energiehaushalt wird verbessert und die Selbstheilungskräfte werden gestärkt.

Woher kommt Qigong?

Qigong kommt aus China und hat dort schon eine Jahrtausende alte Tradition. In China legt man schon seit je her viel Wert darauf, dass man selbst für seine Gesundheit vorsorgt.

Der Begriff Qigong ist erst etwa 60 Jahre alt und dient als Oberbegriff für Übungen, die das Qi regulieren.

Eine Zeitlang war das alte traditionelle Wissen verpönt und wurde nur im Verborgenen gelehrt und praktiziert. Seit den 70-er Jahren ist es wieder einfacher geworden und die chinesische Regierung förderte sogar die Verbreitung von Qigong, denn Qigong bewährte sich als preiswerter Weg, die Gesundheit des Volkes zu unterstützen.

Die Vielfältigkeit des Qigong

Es gibt verschiedene Arten von Qigong, manche führt man im Gehen aus, manche im Stehen und andere im Sitzen oder Liegen.

Jinggong ist stilles Qigong, da sieht man praktisch keine Bewegung, da sie eher im Inneren stattfindet. Die Aufmerksamkeit ist auf den Atem und das Innere gerichtet.

Donggong ist bewegungsbetontes Qigong, hier sieht man die Bewegungen. Sie dienen der Kräftigung und fördern die Beweglichkeit. Aber auch hier ist es wichtig zur Ruhe zu kommen und die Aufmerksamkeit auf die Bewegungen und deren Wirkung zu lenken.

Weitere Unterscheidungsmöglichkeiten sind z.B. weiches oder hartes Qigong. Beim weichen Qigong sind die Bewegungen eher sanft und fliessend und haben das primäre Ziel die Gesundheit zu fördern. Hartes Qigong wird eher in den Kampfkünsten geübt um den Körper abzuhärten und zu kräftigen.

Es gibt noch weitere Unterschiede je nach Herkunft aber alle Unterscheidungen sind sehr flexibel, viele Qigong-Arten können mehrere Kategorien abdecken. Was alle gemeinsam haben ist das Zusammenspiel von Geist, Atem und Körper und das Ziel, nämlich innere Ruhe und Harmonie.

Die Grundlagen des Qigong – die 3 Säulen

Erste Säule: Körperhaltung, Bewegung, Kraftaufwand

Es ist wichtig eine entspannte, stabile, aufrechte und zentrierte Haltung zu haben. Die Bewegungen sollen klar, deutlich und sinngemäss ausgeführt werden. So schlicht wie möglich, ohne Zierde und Schnörkel. Der Kraftaufwand passt sich dem jeweiligen Zweck der Übung an, dies nennt man Jin-Kraft. Sie kann sich nur dann entwickeln, wenn die Bewegung sinngemäss und zweckmässig in der richtigen Körperhaltung ausgeführt wird.

Zweite Säule: Der Atem

Der Atem ist der Anfang und das Ende des Lebens. Atem ist aber nicht gleich Atem, viele Menschen atmen zu oberflächlich oder angespannt. Die Atemtechniken beim Qigong helfen, tiefer und entspannter zu atmen für eine bessere Entspannung.

Dritte Säule: Der Geist

Beim Qigong lernen wir den Geist zu beruhigen und auf die jeweilige Übung und ihren Sinn zu fokussieren. Es ist wichtig die Übungen nicht nur mit dem Körper zu machen, sondern auch mit dem Geist voll dabei zu sein. Die Übungen kann man sich bildlich vorstellen z.B. wie wenn man etwas von sich wegschiebt oder heranzieht. Affirmationen und visualisieren sind weitere Möglichkeiten den Geist während dem Üben zu fokussieren.

Die 3 Dantian

Das sind Energiezentren im Körper, in denen Essenz gespeichert ist und Qi umgewandelt wird.

Das untere Dantian befindet sich etwa drei Fingerbreit unter dem Bauchnabel. In ihm wird die Essenz bewahrt und in Qi umgewandelt. Es wird auch der zentrale Qi-Speicher genannt, er kann viel Qi aufnehmen und daher enden viele Qigong-Übungen damit, das Qi im unteren Dantian zu sammeln und zu bewahren.

Die Energie und Stabilität für die meisten Qigong-Übungen kommt aus dem unteren Dantian.

Das mittlere Dantian befindet sich in der Mitte des Brustkorbs. Hier wird das Qi, das vom unteren Dantian kommt veredelt und im Körper verteilt. Es ist auch verantwortlich für die Atmung.

Das obere Dantian befindet sich im Stirnbereich, etwa 5-8 cm in den Schädel rein. Hier ist der Sitz des Geistes.

 

Ich hoffe ich konnte Dir mit dieser kurzen theoretischen Einführung Qigong näher bringen. Falls Du Lust hast es einmal auszuprobieren, dann melde Dich bei mir. Ich gebe jeweils mittwochs Meditation und wir üben da auch Qigong. Weitere Infos findest du auch hier -> klicke hier

Ich sende Dir Herzensgrüsse und wünsche mir für Dich, dass Du Deinen inneren Frieden entdeckst.

Deine Michèle <3

Entgiftungskuren, Darmreinigungen….??

Der Frühling kommt immer näher und mit ihm auch die vielen Angebote und Informationen über das Entgiften, Entschlacken und Reinigen.

Warum das und warum im Frühling?

In der europäischen Naturheilkunde wie auch in der chinesischen Medizin zählt der Frühling zu der besten Zeit um den Körper zu entgiften und zu reinigen.

Im Winter ist der Körper eher darauf eingestellt, Nährstoffe zu speichern und Fett anzulagern. Im Frühjahr kommt es in der Natur und auch in unserem Körper zum Erwachen. Der Stoffwechsel wird angeregt und es fällt dem Körper leichter Angesammeltes wieder loszulassen.

Warum entgiften?

Normalerweise ist unser Organismus so geschaffen, dass es bei der Verwertung von Nahrung zu keinen Schlacken bzw. Abfallstoffen kommt. Hierfür hat er viele verschiedene Entgiftungswege. Wird aber die Flut von Abfallstoffen zu gross, sucht sich der Körper kleine körpereigene Orte für die Zwischenlagerung. Das ist bis zu einem gewissen Grad normal, es gehört zu den natürlichen Rhythmen wie eben z.B. im Winter.

Zur Deponierung kommen als erstes Stellen in Frage, die die lebenswichtigen Funktionen nicht stören z.B. Bindegewebe oder Fettdepots. Sind diese voll und wird im Frühling die natürliche Änderung des Stoffwechsels nicht umgesetzt, kommt es zu den typischen Beschwerden, die wir als Zivilisationskrankheiten bezeichnen z.B. Karies, Herz- und Gefässkrankheiten, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Übergewicht, Übersäuerung etc.

Deshalb ist der Frühling genau die richtige Zeit, für eine Frühjahrskur. Nicht nur körperlich, auch seelisch ist es eine gute Zeit um loszulassen. Loslassen von Verbrauchtem, Altem und Nutzlosem.

Warum Darmreinigung?

Schon seit vielen hundert Jahren ist bekannt, dass Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich eine wesentliche Ursache für eine Vielzahl von weiteren Erkrankungen sind. Hippokrates empfahl Diäten und Darmreinigungen und Paracelsus erklärte im 16. Jahrhundert: „Der Tod sitzt im Darm“

Auch heute spielt der Darm eine zentrale Rolle bei Entstehung von Krankheiten und deren Behandlung. Der Darm ist ein bedeutender Teil unseres Immunsystems, ca. 60% der immunologischen Vorgänge findet im Darm statt. Dafür verantwortlich sind ca. 100 Billionen Mikroorganismen, die die so genannte Darmflora bilden. Diese Mikroorganismen leben da in einer Symbiose mit dem Menschen und bilden ein natürliches Ökosystem.

Wird dieses Ökosystem über längere Zeit durch einen ungesunden Lebenswandel (z.B. ungesunde Ernährung, Dauerstress, Schlafmangel, Medikamenteneinnahme, etc.) gestört, können sich krankmachende Mikroorganismen blitzschnell ausbreiten. Diese bringen das Milieu der Darmflora durcheinander und schwächen somit das Immunsystem. Weiter können sie grosse Schäden an den Schleimhäuten des Verdauungstraktes anrichten.

Wie oben schon erwähnt wirkt sich diese Dysbalance auf den gesamten Organismus aus:

  • Hauterkrankungen
  • Pilzerkrankungen (Haut, Darm, Mund- und Rachenschleimhaut, Scheide)
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • immer wiederkehrende Infektionen der Atemwege
  • depressive Verstimmungen, Ängstlichkeit
  • rheumatische Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Gewichtszunahme
  • Übersäuerung
  • schlaffes Bindegewebe
  • etc.

Gemeinsam Entgiften und Reinigen vom 13. – 26. März 2017

Es macht doch viel mehr Spass wenn wir das alle gemeinsam machen würden. Du wirst begleitet, motiviert und unterstützt mit Tipps und Tricks. Eine Frühjahrskur mit Reinigung und Entgiftung ist ganz einfach zu Hause durchzuführen. Ich begleite Dich durch die 14 Tage auf verschiedenen Kanälen, du kannst dir aussuchen wie. Ich habe verschiedene Angebote für Dich zusammengestellt, falls du auch gerne eine rundum Reinigung machen möchtest um dann fit und frisch Richtung Sommer zu gehen.

Klicke hier für die Angebote

Alles Liebe Deine Michèle

Meditation – Was ist das eigentlich?

Hallo Lieblingsmensch

Diesen Blogbeitrag widme ich den Antworten zu folgenden Fragen: Was ist Meditation, was bringt mir Meditation, was sind meine eigenen Erfahrungen und was für Arten der Meditation gibt es.

Was ist Meditation?

Diese Frage kann ich dir nicht beantworten, das musst/darfst du selbst rausfinden und erfahren.

Was ich dir mit Sicherheit beantworten kann ist, dass es wirklich ganz einfach ist zu meditieren 😉

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu meditieren und alle haben dasselbe Ziel: bei sich zu Hause ankommen, im Inneren, im Hier und Jetzt. Das ist nicht wirklich ein Ziel, wenn man es genau nimmt. Es ist eher ein Zustand, ein Zustand der unserer Natur entspricht, nämlich im Hier und Jetzt zu sein.

Da es so viele verschiedene Arten von Meditation gibt ist auch ersichtlich, dass es wirklich kein Hexenwerk ist zu meditieren.

Setz dich hin, nimm eine Rosine in die Hand und fühle sie. Wie fühlt sie sich an, wie ist die Struktur der Haut, wie ist die Temperatur. Wie sieht sie aus, schau dir die Furchen und Falten an. Rieche daran, nimm sie mit allen Sinnen wahr und zum Schluss esse sie und nimm nochmal mit allen möglichen Sinnen wahr was da gerade in deinem Mund ist und passiert.

Tadaaaa…..du hast meditiert 😉

Was hat das jetzt mit „bei sich zu Hause ankommen“ zu tun?

Du hast damit deine Aufmerksamkeit in den jetzigen Moment gebracht. Du bist hier, du konzentrierst dich auf das, was jetzt gerade ist. Du bis hier, bei der Rosine und dir, das heisst für mich auch du bist zu Hause, weil du bei dir bist. Verstehst du was ich meine?

Es braucht nicht stundenlanges, stilles Dasitzen um bei sich anzukommen. Natürlich funktioniert es damit auch aber für viele Menschen ist es sehr schwierig mit sich und der Stille klar zu kommen. Also fängt man ganz einfach an und kommt damit trotzdem mehr im Hier und Jetzt an.

In diesem Moment ist nur dieser Moment nichts anderes. Kein „was wäre wenn“, kein „oh wie vermisse ich das“. Es gibt nichts ausser diesen jetzigen Moment

Auch darf Meditation kein Pflichtprogramm sein, das es abzuarbeiten gilt. Wenn man z.B. die aktive Meditation nimmt (Beschreibung weiter unten), dann ist es fast wie ein Loblied an sich selbst. Man feiert sich selbst. Man lässt seinen Körper nach der Musik tanzen und bewegen. Ohne zu denken oder bewusst zu steuern. Nur die Musik hören und den Körper bewegen lassen. Das macht doch Spass und ist überhaupt nicht langweilig, ernst oder still. Trotzdem ist es eine Art von Meditation und bringt dich näher zu dir.

Was bringt mir das, wenn ich bei mir „zu Hause“ ankomme?

Auch das kann ich schlecht in Wort fassen, das ist auch etwas was man erfahren muss/darf.

Ein Beispiel, was es mir gebracht hat:

Ich war immer auf der Suche nach Sicherheit. Diese Sicherheit habe ich immer im Aussen gesucht und nirgends gefunden. Durch das Meditieren und Auseinandersetzen mit Lebensfragen wie „was ist der Sinn meines Lebens“ etc. habe ich eine innere Sicherheit entwickelt. Ich fühle viel öfter Vertrauen in mich und mein Leben.

Hier ein paar verschiedene Arten der Meditation

Aktive Meditationen:

  • Tanzen und zwar für sich alleine. In den Körper spüren und den Körper tanzen lassen. Das hört sich für den Anfang etwas komisch an aber wenn du dich einfach mal darauf einlässt, dann wirst du schnell merken, dass es gar nicht so komisch ist und sogar Spass macht.
  • Gehmeditation: Geh spazieren und fühle jeden Schritt den du machst. Am besten geht das wenn du gaaaaaaanz langsam läufst. Fühle die Schuhe die du trägst oder wenn du Barfuss bist fühle den Boden unter deinen Füssen, was passiert in deinem Fuss und Bein wenn du einen Schritt machst, evtl. spürst du es in deinem ganzen Körper….

Stille Meditation:

Da gibt es geführte Meditationen, nur Musik oder Stille.

Am besten probierst du aus was sich für dich gut anfühlt. Falls  du dich für die Stille entscheidest empfehle ich dir dich auf deinen Atem und deine Nase zu konzentrieren. Fühle wie die Nasenflügel beim Einatmen kühler werden und beim Ausatmen wärmer. Vielleicht spürst du sogar einen leichten Luftzug von deiner Nase zur Oberlippe beim Atmen. So gibst du deinem Geist eine Aufgabe und es fällt dir leichter nicht mit den Gedanken abzuschweifen und wieder irgendwo in der Vergangenheit oder Zukunft verloren zu gehen. Du wirst am Anfang noch oft mit den Gedanken abschweifen, das ist völlig normal, lächle und komm wieder zum Atem zurück. Das ist die Achtsamkeitsmeditation.

Auch empfinde ich Malen oder den Wolken zusehen als sehr schöne Arten zu meditieren 🙂

Du siehst es gibt ganz viele und ich habe hier nur einen kleinen Teil erwähnt.

Wenn du mehr erfahren willst, melde dich bei mir. Ich leite eine Meditationsgruppe in meiner Praxis. Am Donnerstag Abend meditieren wir in Stille und neu am Samstag aktiv. Mehr Infos dazu hier

Deine Michèle <3