Immunsystem Darm

Mit einer Stärkung des Darms und damit auch des Immunsystems it eine optimale Vorbereitung auf die kommende kalte Jahreszeit möglich.

Schon seit vielen hundert Jahren ist bekannt, dass Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich eine wesentliche Ursache für eine Vielzahl von weiteren Erkrankungen sind. Hippokrates empfahl Diäten und Darmreinigungen und Paracelsus erklärte im 16. Jahrhundert: „Der Tod sitzt im Darm“.

Auch heute spielt der Darm eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Krankheiten und deren Behandlung. Der Darm ist ein bedeutender Teil unseres Immunsystems, rund 60% der immunologischen Vorgänge findet im Darm statt. Dafür verantwortlich sind ca. 100 Billionen Mikroorganismen, die die sogenannte Darmflora bilden. Diese Mikroorganismen leben in Symbiose mit dem Menschen und bilden ein natürliches Ökosystem. Wird dieses Ökosystem über längere Zeit durch einen ungesunden Lebenswandel (z.B. ungesunde Ernährung, Dauerstress, Schlafmangel, Medikamenteneinnahme, etc.) gestört, können sich krankmachende Mikroorganismen einfach ausbreiten. Diese bringen das Milieu der Darmflora durcheinander und schwächen somit das Immunsystem.

Um nochmal zu verdeutlichen wie wichtig diese guten Mikroorganismen sind, hier ein paar weitere Aufgaben:

Sie leiten krankmachende Faktoren aus und gewährleisten somit die Aufrechterhaltung einer gesunden Balance zwischen den verschiedenen Mikroorganismen und dem Immunsystem. Sie kontrollieren die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung ins Blut. Sie sind beteiligt an der Produktion vieler Vitamine und deren Transport. Sie wandeln Ballaststoffe in Fettsäuren um, dadurch wird die Darmperistaltik (Darmbewegung) angeregt und der Stuhl wird weich, um Verstopfung vorzubeugen.

In der Naturheilkunde gibt es verschiedene Möglichkeiten den Darm und seine guten Mikroorganismen zu stärken. Eine davon ist natürlich eine gesunde Ernährung, aber da gibt es so viele verschiedene Tipps und Ratgeber, deshalb gehe ich hier nicht so vertieft darauf ein. Eine weitere Möglichkeit ist die Darmreinigung. Diese kann ganz einfach selbst zu Hause gemacht und ganz gut in den normalen Alltag integriert werden. Alles was es braucht sind 3 Hauptbestandteile: Flohsamenschalenpulver lockert die Ablagerungen im Verdauungssystem und löst Toxine und Stoffwechselabfallprodukte. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Flohsamenschalen gut gemahlen sind, da sie sonst schlecht vertragen werden und auch nicht die gleiche Wirkung erzielen. Ein weiterer Bestandteil ist Bentonit, eine Mineralerde. Diese bindet die von den Flohsamen gelösten Abfallstoffe und Toxine an sich, damit sie mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden können. Als Drittes gehört noch ein Probiotikum dazu, welches nützliche Darmbakterien enthält, um die Darmflora aufzubauen und zu stärken. Beim Kauf ist auf eine gute Qualität und eine kompetente Beratung zu achten. Reformhäuser, Drogerien oder die Heilpraktizierenden des Vertrauens sind sicher gute Anlaufstellen.

Grundsätzlich ist auf eine gesunde, ausgewogene und gut tuende Ernährung zu achten. Auch sollte der bittere Geschmack wieder in den Ernährungsplan integriert werden. Heilpraktizierende informieren geren auch über Tinkturen mit Bitterstoffen. Solche kommen fast nicht mehr auf dem Speiseplan vor, obwohl sie für das Verdauungssystem sehr wichtig sind. Zudem ist viel Bewegen an der frischen Luft ratsam. Damit steht einem schönen Herbst und einem starken Immunsystem nichts mehr im Weg.

Deine Michèle

Qigong und Gesundheit

Was ist Qigong?

Beim Üben von Qigong beschäftigen wir uns mit dem Qi, unserer Lebensenergie. Ohne Qi läuft nichts, es ist der Treibstoff aller Lebensprozesse. Qi fliesst in unserem Körper in den Meridianen, wenn es da frei fliessen kann, sind wir gesund und glücklich.

Das Üben von Qigong trägt dazu bei, dass diese Meridiane frei bleiben oder Behinderungen des Flusses beseitigt werden.

Das Üben von Qigong fördert unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden, unseren Geist und unsere Ausstrahlung. Unser Energiehaushalt wird verbessert und die Selbstheilungskräfte werden gestärkt.

Woher kommt Qigong?

Qigong kommt aus China und hat dort schon eine Jahrtausende alte Tradition. In China legt man schon seit je her viel Wert darauf, dass man selbst für seine Gesundheit vorsorgt.

Der Begriff Qigong ist erst etwa 60 Jahre alt und dient als Oberbegriff für Übungen, die das Qi regulieren.

Eine Zeitlang war das alte traditionelle Wissen verpönt und wurde nur im Verborgenen gelehrt und praktiziert. Seit den 70-er Jahren ist es wieder einfacher geworden und die chinesische Regierung förderte sogar die Verbreitung von Qigong, denn Qigong bewährte sich als preiswerter Weg, die Gesundheit des Volkes zu unterstützen.

Die Vielfältigkeit des Qigong

Es gibt verschiedene Arten von Qigong, manche führt man im Gehen aus, manche im Stehen und andere im Sitzen oder Liegen.

Jinggong ist stilles Qigong, da sieht man praktisch keine Bewegung, da sie eher im Inneren stattfindet. Die Aufmerksamkeit ist auf den Atem und das Innere gerichtet.

Donggong ist bewegungsbetontes Qigong, hier sieht man die Bewegungen. Sie dienen der Kräftigung und fördern die Beweglichkeit. Aber auch hier ist es wichtig zur Ruhe zu kommen und die Aufmerksamkeit auf die Bewegungen und deren Wirkung zu lenken.

Weitere Unterscheidungsmöglichkeiten sind z.B. weiches oder hartes Qigong. Beim weichen Qigong sind die Bewegungen eher sanft und fliessend und haben das primäre Ziel die Gesundheit zu fördern. Hartes Qigong wird eher in den Kampfkünsten geübt um den Körper abzuhärten und zu kräftigen.

Es gibt noch weitere Unterschiede je nach Herkunft aber alle Unterscheidungen sind sehr flexibel, viele Qigong-Arten können mehrere Kategorien abdecken. Was alle gemeinsam haben ist das Zusammenspiel von Geist, Atem und Körper und das Ziel, nämlich innere Ruhe und Harmonie.

Die Grundlagen des Qigong – die 3 Säulen

Erste Säule: Körperhaltung, Bewegung, Kraftaufwand

Es ist wichtig eine entspannte, stabile, aufrechte und zentrierte Haltung zu haben. Die Bewegungen sollen klar, deutlich und sinngemäss ausgeführt werden. So schlicht wie möglich, ohne Zierde und Schnörkel. Der Kraftaufwand passt sich dem jeweiligen Zweck der Übung an, dies nennt man Jin-Kraft. Sie kann sich nur dann entwickeln, wenn die Bewegung sinngemäss und zweckmässig in der richtigen Körperhaltung ausgeführt wird.

Zweite Säule: Der Atem

Der Atem ist der Anfang und das Ende des Lebens. Atem ist aber nicht gleich Atem, viele Menschen atmen zu oberflächlich oder angespannt. Die Atemtechniken beim Qigong helfen, tiefer und entspannter zu atmen für eine bessere Entspannung.

Dritte Säule: Der Geist

Beim Qigong lernen wir den Geist zu beruhigen und auf die jeweilige Übung und ihren Sinn zu fokussieren. Es ist wichtig die Übungen nicht nur mit dem Körper zu machen, sondern auch mit dem Geist voll dabei zu sein. Die Übungen kann man sich bildlich vorstellen z.B. wie wenn man etwas von sich wegschiebt oder heranzieht. Affirmationen und visualisieren sind weitere Möglichkeiten den Geist während dem Üben zu fokussieren.

Die 3 Dantian

Das sind Energiezentren im Körper, in denen Essenz gespeichert ist und Qi umgewandelt wird.

Das untere Dantian befindet sich etwa drei Fingerbreit unter dem Bauchnabel. In ihm wird die Essenz bewahrt und in Qi umgewandelt. Es wird auch der zentrale Qi-Speicher genannt, er kann viel Qi aufnehmen und daher enden viele Qigong-Übungen damit, das Qi im unteren Dantian zu sammeln und zu bewahren.

Die Energie und Stabilität für die meisten Qigong-Übungen kommt aus dem unteren Dantian.

Das mittlere Dantian befindet sich in der Mitte des Brustkorbs. Hier wird das Qi, das vom unteren Dantian kommt veredelt und im Körper verteilt. Es ist auch verantwortlich für die Atmung.

Das obere Dantian befindet sich im Stirnbereich, etwa 5-8 cm in den Schädel rein. Hier ist der Sitz des Geistes.

 

Ich hoffe ich konnte Dir mit dieser kurzen theoretischen Einführung Qigong näher bringen. Falls Du Lust hast es einmal auszuprobieren, dann melde Dich bei mir. Ich gebe jeweils mittwochs Meditation und wir üben da auch Qigong. Weitere Infos findest du auch hier -> klicke hier

Ich sende Dir Herzensgrüsse und wünsche mir für Dich, dass Du Deinen inneren Frieden entdeckst.

Deine Michèle <3

Entgiftungskuren, Darmreinigungen….??

Der Frühling kommt immer näher und mit ihm auch die vielen Angebote und Informationen über das Entgiften, Entschlacken und Reinigen.

Warum das und warum im Frühling?

In der europäischen Naturheilkunde wie auch in der chinesischen Medizin zählt der Frühling zu der besten Zeit um den Körper zu entgiften und zu reinigen.

Im Winter ist der Körper eher darauf eingestellt, Nährstoffe zu speichern und Fett anzulagern. Im Frühjahr kommt es in der Natur und auch in unserem Körper zum Erwachen. Der Stoffwechsel wird angeregt und es fällt dem Körper leichter Angesammeltes wieder loszulassen.

Warum entgiften?

Normalerweise ist unser Organismus so geschaffen, dass es bei der Verwertung von Nahrung zu keinen Schlacken bzw. Abfallstoffen kommt. Hierfür hat er viele verschiedene Entgiftungswege. Wird aber die Flut von Abfallstoffen zu gross, sucht sich der Körper kleine körpereigene Orte für die Zwischenlagerung. Das ist bis zu einem gewissen Grad normal, es gehört zu den natürlichen Rhythmen wie eben z.B. im Winter.

Zur Deponierung kommen als erstes Stellen in Frage, die die lebenswichtigen Funktionen nicht stören z.B. Bindegewebe oder Fettdepots. Sind diese voll und wird im Frühling die natürliche Änderung des Stoffwechsels nicht umgesetzt, kommt es zu den typischen Beschwerden, die wir als Zivilisationskrankheiten bezeichnen z.B. Karies, Herz- und Gefässkrankheiten, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Übergewicht, Übersäuerung etc.

Deshalb ist der Frühling genau die richtige Zeit, für eine Frühjahrskur. Nicht nur körperlich, auch seelisch ist es eine gute Zeit um loszulassen. Loslassen von Verbrauchtem, Altem und Nutzlosem.

Warum Darmreinigung?

Schon seit vielen hundert Jahren ist bekannt, dass Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich eine wesentliche Ursache für eine Vielzahl von weiteren Erkrankungen sind. Hippokrates empfahl Diäten und Darmreinigungen und Paracelsus erklärte im 16. Jahrhundert: „Der Tod sitzt im Darm“

Auch heute spielt der Darm eine zentrale Rolle bei Entstehung von Krankheiten und deren Behandlung. Der Darm ist ein bedeutender Teil unseres Immunsystems, ca. 60% der immunologischen Vorgänge findet im Darm statt. Dafür verantwortlich sind ca. 100 Billionen Mikroorganismen, die die so genannte Darmflora bilden. Diese Mikroorganismen leben da in einer Symbiose mit dem Menschen und bilden ein natürliches Ökosystem.

Wird dieses Ökosystem über längere Zeit durch einen ungesunden Lebenswandel (z.B. ungesunde Ernährung, Dauerstress, Schlafmangel, Medikamenteneinnahme, etc.) gestört, können sich krankmachende Mikroorganismen blitzschnell ausbreiten. Diese bringen das Milieu der Darmflora durcheinander und schwächen somit das Immunsystem. Weiter können sie grosse Schäden an den Schleimhäuten des Verdauungstraktes anrichten.

Wie oben schon erwähnt wirkt sich diese Dysbalance auf den gesamten Organismus aus:

  • Hauterkrankungen
  • Pilzerkrankungen (Haut, Darm, Mund- und Rachenschleimhaut, Scheide)
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • immer wiederkehrende Infektionen der Atemwege
  • depressive Verstimmungen, Ängstlichkeit
  • rheumatische Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Gewichtszunahme
  • Übersäuerung
  • schlaffes Bindegewebe
  • etc.

Gemeinsam Entgiften und Reinigen vom 13. – 26. März 2017

Es macht doch viel mehr Spass wenn wir das alle gemeinsam machen würden. Du wirst begleitet, motiviert und unterstützt mit Tipps und Tricks. Eine Frühjahrskur mit Reinigung und Entgiftung ist ganz einfach zu Hause durchzuführen. Ich begleite Dich durch die 14 Tage auf verschiedenen Kanälen, du kannst dir aussuchen wie. Ich habe verschiedene Angebote für Dich zusammengestellt, falls du auch gerne eine rundum Reinigung machen möchtest um dann fit und frisch Richtung Sommer zu gehen.

Klicke hier für die Angebote

Alles Liebe Deine Michèle

Die Organuhr – Teil 13

Der Lebermeridian – Die Leberzeit

Zeit: 1 – 3 Uhr

Gleichgewicht im Energiehaushalt

Wandlungsphase: Holz

Partnermeridian: Dünndarm

Aufgabe:

Zu dieser Zeit sollten wir in tiefem und traumlosem Schlaf sein damit sich unser Körper regenerieren kann. Schlafstörungen um diese Uhrzeit können auf eine Störung in der Leberenergie deuten.

Die Leber ist dafür verantwortlich, dass die Energie (Qi) im Körper frei fliessen kann und somit alle Funktionen im Körper reibungslos ablaufen. Auch Kreativität und Selbstverwirklichung gehören zu der Leberenergie.

Probleme: Zu viel Spannung, zu wenig Entspannung

Die Leberenergie kann man mit einem Bambus vergleichen: er ist sehr flexibel und gleichzeitig sehr stabil. Wir können unsere Muskeln anspannen und etwas bewegen, danach aber sollten sich die Muskeln wieder entspannen.

Zu viel Anspannung, auch psychische Anspannung, kann zu Blockaden der Leberenergie führen und der freie Fluss von Qi ist nicht mehr gewährleistet. Dies hat zur Folge dass wir uns immer mehr Verspannen, es entsteht innerer Druck, die Muskeln sind überstrapaziert und es kommt zu Kribbeln und Zucken der Muskulatur. Dies kann genau so im Geist passieren, zu viel Anspannungen auf psychischer Ebene und an den Problemen rumdenken können zum „Überdenken“ führen und der Geist kann sich nicht mehr entspannen. So kann es sein dass wir öfters nachts um 2 aufwachen und es fühlt sich an als ob wir nur am rennen sind – Restless Legs-Syndrom wäre zum Beispiel eine Bezeichnung dafür. Aber auch die Kreativität nimmt ab und wir werden ideenlos.

Weitere Probleme: Druckgefühl im Oberbauch, Spannungskopfschmerzen, Schwindel, Bluthochdruck, Sehnenscheidenentzündungen, Myome in der Gebärmutter, Erektionsstörungen, Ungeduld, Gereiztheit, Wutausbrüche.

Hilfe-Tipps: Die Energien frei fliessen lassen

  • Akupressur Le 1 (siehe Bild)
  • Finde ein Ventil um Druck abzulassen z.B. Nordic Walking, leichtes Joggen oder Radfahren….Bewegung, Bewegung und nochmal Bewegung aber auf eine sanfte Weise
  • Auch hier ist eine Massage sehr hilfreich
  • Im Frühjahr und im Herbst eine Entgiftungskur machen (für weitere Infos schreib mir eine Mail)
  • Exkurs Heilpflanzen westlich: Auch bei der Leber sind bittere Pflanzen und Lebensmittel angezeigt.

Total getschillte Grüsse 

Deine Michèle

 Leber 1.001

Die Organuhr – Teil 12

Der Gallenblasenmeridian – Die Gallenblasenzeit

Zeit: 23 – 1 Uhr

Mut tut Gut!

Wandlungsphase: Holz

Partnermeridian: Herz

Aufgabe:

Es gibt Menschen in unserem Leben, nach denen können wir die Uhr stellen und andere, die nie zur richtigen Zeit erscheinen…! Das hat unter anderem mit der Gallenblasenenergie zutun. Sie ist der Taktgeber in unserem Körper. Wenn du das nächste Mal zu spät irgendwo erscheinst, kannst du sagen, dass es an deiner Gallenblase liegt und du gar nichts dafür kannst 😉 (kleiner Scherz am Rande).

Eine weitere wichtige Aufgabe ist, dass sie uns Mut gibt unsere Pläne und Visionen in die Tat umzusetzen. Mutige und entscheidungsfreudige Menschen haben eine starke Gallenblasenenergie. 

Weiter wichtig was die Uhrzeit angeht ist der Schlaf. Um diese Uhrzeit gehen die meisten Menschen schlafen und hier fallen wir auch in unsere erste Tiefschlafphase, wenn wir abschalten können.

Probleme: „Taktlos“ sein

Eine schwache Gallenblasenenergie lässt uns mutlos werden und es fällt uns schwer Entscheidungen zu treffen. Zeitpläne, Organisation, Pläne etc. sind Fremdwörter für eine schwache Gallenblase. Der Takt ist aus dem Rhythmus geraten.

In der chinesischen Medizin wird die Gallenflüssigkeit, die für die Fettverdauung sehr wichtig  ist, auch mit Aggressivität verbunden. Sprichwörter wie z.B: „Mir kommt die Galle hoch!“ verdeutlichen diesen Zusammenhang. Eine blockierte Gallenblasenenergie lässt uns Aggressiv werden, denn es entsteht durch die Blockade ein innerer Druck. Man könnte zu Taktlosigkeit neigen…. 😉

Weitere Probleme: Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, gestörte Fettverdauung, Gallensteine, Gallenblasenentzündungen, Unwohlsein, Druck im Oberbauch, Verspannungen im Nacken, Kopfschmerzen, Migräne, Unzufriedenheit, Ungeduld.

Hilfe-Tipps: Finde deinen Rhythmus wieder

  • Akupressur Gb 41 (siehe Bild)
  • Wenn dich deine Gedanken zwischen 23 Uhr und 1 Uhr vom Schlafen abhalten, dann schreib sie dir auf. Schreib alles auf was du gerade so denkst. Dies hilft wieder etwas Ordnung zu schaffen und gibt deinem Geist das Gefühl, dass er jetzt loslassen kann, denn du hast ja alles aufgeschrieben, nichts geht vergessen 😉
  • Geh zur Massage um die Verspannte Nackenmuskulatur zu lösen und du wirst spüren, dass sich der ganze Körper entspannt und so kann die Gallenblasenenergie wieder frei fliessen.
  • Exkurs Heilpflanzen westlich: Bittere Pflanzen und Nahrungsmittel unterstützen die Gallenblase.

Lass dich nicht aus deinem Takt bringen 😉

Taktvolle Grüsse Michèle

 Gallenblase 41.001

Die Organuhr – Teil 11

Der Sanjiaomeridian – Die Sanjiaozeit

Zeit: 21 – 23 Uhr

Verbinde dich mit allem

Wandlungsphase: Feuer

Partnermeridian: Milz

Aufgabe:

Er verbindet und vernetzt alles miteinander z.B. Körper – Geist – Seele, die Wärmeverteilung im Körper und auch im Aussen geht es um Vernetzung mit allem bei diesem Meridian. Er verbindet die beiden Körperhälften links und rechts, oben und unten, Kräfteverteilung im ganzen Körper.

Probleme: Blockaden bei der Vernetzung

Der Sanjiao bekommt seine Kraft vom Perikard- und Nierenmeridian, sind diese beiden schon geschwächt, so ist es sehr schwierig in der Sanjiao-Zeit zur Ruhe zu kommen.

Weitere Zeichen einer Blockade oder Schwäche des Sanjiao: Teste mal die Wärmeverteilung bei deinem Körper, fasse ihn an verschiedenen Stellen an, ist es überall gleich warm?

Kannst du dich in alle Richtungen drehen und bewegen oder geht es nicht über all gleich gut? Vielleicht besser in den Schultern als in der Hüfte? Oder in der linken Schulter besser als in der rechten?

Auf psychischer Ebene führt ein schwacher oder blockierter Sanjiao zu fehlender Vernetzung nach Aussen, vermeiden von Kontakt zu anderen Menschen.

Hilfe-Tipps: Alles wieder im Einklang

  • Akupressur Sj 6 (siehe Bild)
  • Für ausreichend Bewegung und Erholung sorgen damit sich die Energie optimal verteilen kann
  • Lass dich massieren 😀
  • Geh ins Yoga oder Qi Gong
  • Ein Fussbad am Abend vor dem Schlafen gehen mit anschliessender leichter Fussmassage hilft den Kopf zu leeren und die Wärmeverteilung zu regulieren. Am besten mit Lavendelöl „für en tüüfe gsunde Schlaf“ 😉

Sonnige Grüsse Michèle

 Sanjiao 6.001

Die Organuhr – Teil 10

Der Perikardmeridian – Die Perikardzeit

Zeit: 19 – 21 Uhr

Finde deinen inneren Frieden

Wandlungsphase: Feuer

Partnermeridian: Magen

Aufgabe:

Das Perikard schützt das Herz organisch und auch auf seelischer Ebene. Es ist dafür zuständig dass die Offenheit und Grosszügigkeit des Herzens nicht ausgenutzt wird. Es hat die nötige Durchlässigkeit damit wir für unsere Liebsten offen und ehrlich sein können aber gegenüber fremden nicht gleich das gesamte Herz auf der Zunge tragen 😉

Von der Tageszeit her ist es jetzt Zeit sich zurück zu ziehen, sich auf den Kreis seiner Liebsten zu fokussieren.

Ist das Perikard stark müssen wir unsere Schwächen nicht verbergen, wir können wir selbst sein und fühlen uns stark.

Probleme: Zu viel von sich geben

Missachten wir das Bedürfnis sich zurück zu ziehen, sich zu schützen so wird der Perikard-Meridian geschwächt. Wir werden Unsicher, Erröten schnell, leiden unter Unruhezuständen und Ängsten. Es kann zu fehlender oder zu zuviel Offenheit gegenüber anderen Menschen kommen, zu mangelndem Selbstwertgefühl und Übersensibilität.

Hilfe-Tipps: Lass dir „Elefantenhaut“ wachsen

  • Akupressur Pe 6 und 8 (siehe Bild)
  • Verbring die Perikardzeit mit deinen Liebsten zu Hause oder auch draussen beim Spaziergang, Fahrradfahren oder in der Bar, dies stärkt den Perikard und das Vertrauen.
  • Exkurs Heilpflanzen westlich: Weissdorn ist eine der besten Pflanzen bei Schwäche des Perikard-Meridians. Erkundige Dich in der Drogerie oder im Kräuterhaus wie Du den am besten zubereitest und einnimmst. Natürlich darfst du dich auch bei mir melden 🙂

Herzensgrüsse Michèle

 Perikardpunkte.001

Die Organuhr – Teil 9

Der Nierenmeridian – Die Nierenzeit

Zeit: 17 – 19 Uhr

Langsam gehts dem Feierabend zu, nimm Tempo raus und komm zur Ruhe

Wandlungsphase: Wasser

Partnermeridian: Dickdarm

Die beiden Meridiane haben gegensätzliche Funktionen: die Niere will bewahren und aufbauen und der Dickdarm will loslassen und reinigen. Wenn du zu dieser Zeit nicht zur Ruhe kommen kannst dann kann das an einer Disharmonie im Dickdarm- oder Nierenmeridian liegen.

Aufgabe:

Die Niere ist die Batterie des Körpers, in ihr ist die ganze Lebensenergie gespeichert. Wenn sie ihr Maximum erreicht dann ist es an der Zeit zur Ruhe zu kommen damit der Stoffwechsel nochmal so richtig Gas geben kann. Die Körpertemperatur ist jetzt am höchsten. 

Dieses Energiereservoir sollten wir sorgsam bewahren damit uns die Energie lange zur Verfügung steht.

Probleme: Trotz Müdigkeit findest du keine Ruhe

Innere Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen können ein Zeichen von einer Disharmonie in der Niere sein. Trotz Müdigkeit können wir uns nicht entspannen und erholen, ein Burnout könnte eine Folge von dem sein.

Wegen des Verlaufs des Meridians können nachts kalte Füsse, Fruchtbarkeitsstörungen, geschwächte Libido bis zu Asthma und Husten auch Zeichen für eine Störung der Nierenenergie sein.

Unangenehmes Hitze- oder Kältegefühl vor allem nachts (Jahreszeitenunabhängig), nächtliches Einnässen von eigentlich trockenen Kindern, unerfüllter Kinderwunsch, Schwerhörigkeit, Tinnitus, Störungen der sexuellen Lust, Schwindelgefühle, Rückenschmerzen, Unsicherheit, Panik, Verzweiflung um ein paar der möglichen Zeichen einer Nierenschwäche zu nennen.

Hilfe-Tipps: innehalten, meditieren, standfest werden, die Wurzeln stärken

  • Akupressur Ni 10 (siehe Bild)
  • Fussmassage! Barfuss gehen, vom Partner massiert werden oder selber massieren oder sich in die Hände einer Fussreflexzonenmasseurin begeben. Alles wirkt auch positiv auf die Nieren.
  • Eine Kraftbrühe machen aus Wurzelgemüsen und täglich warm trinken. Das stärkt nicht nur die Nieren und die Wurzeln sondern auch das Qi (Lebensenergie) und das Immunsystem.
  • Regelmässiges Meditieren oder finde eine andere für dich angenehme Möglichkeit um zur Ruhe zu kommen.
  • Exkurs Heilpflanzen westlich: Brennnessel, Schachtelhalm, Lavendel, Hopfenblüten, Goldrute, Ginkgo. Es gibt noch mehr Pflanzen, erkundige dich in Büchern oder im Internet. Natürlich darfst du dich auch bei mir melden 🙂

Herzlich Michèle

Niere 10.001

Die Organuhr – Teil 8

Der Blasenmeridian – Die Blasenzeit

Zeit: 15 – 17 Uhr

Nochmal ein Energieschub für neue Ideen

Wandlungsphase: Wasser

Partnermeridian: Lunge

12 Stunden vorher oder nachher ist die Lunge auf ihrem Maximum. Wenn du dich zu dieser Zeit müde und erschöpft fühlst, dann kann das auch ein Zeichen einer Schwäche des Lungenmeridians sein.

Aufgabe:

Die nachmittägliche Müdigkeit ist überwunden und wir können nochmal so richtig loslegen. Sei das mit lernen oder gelerntes nochmal zu wiederholen oder uns für neue Ideen zu öffnen. Wir sind nochmal voller Tatendrang. Wie die Niere bietet auch die Blase als Prinzip eine Basis für Selbstsicherheit.

Probleme: mangelndes Selbstvertrauen

In unserer Zeit, in der alles so schnell läuft und wir von Aufgabe zu Aufgabe hetzen sind uns unsere Stärken und Qualitäten oft nicht mehr bewusst. Die Basis wird geschwächt und somit auch unsere Selbstsicherheit und unser Selbstvertrauen. Unsere Ängste und Schwächen finden Nährboden und machen uns unsicher, schreckhaft und nervös. Auch Rückenschmerzen können Zeichen von Blasenmeridian-Schwäche sein, wir können nicht mehr aufrecht stehen, die Kräfte sind zu schwach. Der Verlauf des Blasenmeridians geht unter anderem über den Rücken neben der Wirbelsäule runter zu den Beinen.

Blasenschwäche, häufiger Harndrang, Inkontinenz, Schmerzen beim Wasserlassen, Prostataprobleme können weitere Zeichen von Blockaden oder Schwächen des Blasenmeridians sein.

Hilfe-Tipps: Was sind deine Stärken und Qualitäten?

  • Akupressur Bl 66 (siehe Bild)
  • Trinken aber immer nach Gefühl, nicht zu viel und nicht zu wenig. Trinke so viel dass dein Durst gelöscht ist und dein Urin hellgelb ist. Je nach Jahreszeit und Typ ist der Bedarf unterschiedlich. Hör auf deinen Körper und beobachte ihn, dann wirst du das machen was gut für ihn ist.
  • Setz dich mal in Ruhe hin und schreib alles auf was du bis jetzt alles schon geleistet hast und anerkenne dich dafür. Klopf dir auf die Schulter, du bist echt spitze und du weisst genau wo deine Stärken sind, erinnere dich!
  • Einen Kampfsport ausüben um das Selbstvertrauen zu stärken
  • Exkurs Heilpflanzen westlich: Brennnesselblättertee wirkt harntreibend und hilft bei Harnwegsinfekten. Ingwertee hilft bei kalten Füssen und immer wiederkehrenden Blasenentzündungen. Es gibt noch mehr Pflanzen, erkundige dich in Büchern oder im Internet. Natürlich darfst du dich auch bei mir melden 🙂

Sonnige Grüsse Michèle

 Blase 66.001

Die Organuhr – Teil 7

Der Dünndarmmeridian – Die Dünndarmzeit

Zeit: 13 – 15 Uhr

Der Alchemist – er kann Scheisse in Gold verwandeln

Wandlungsphase: Feuer

Partnermeridian: Leber

12 Stunden vorher oder nachher ist die Leber auf ihrem Maximum. Wenn du dich nach dem Mittagessen müde und erschöpft fühlst, dann kann das auch ein Zeichen einer Schwäche des Lebermeridians sein.

Aufgabe:

Jetzt ist es Zeit sich zu entspannen und zu reflektieren was wir bis jetzt schon erledigt und erlebt haben. Der Dünndarm sortiert dies und auch unsere Nahrung in brauchbar/wichtig und unbrauchbar/unwichtig. Er kann sogar aus dem schlechtesten noch das Beste rausholen, deshalb die sehr direkte Überschrift 😉 Trotzdem sollten wir darauf achten was wir zu uns nehmen, nicht nur Nahrungsmitteltechnisch gemeint auch geistig und seelisch. Sonst überfordern wir den Dünndarm und er kann seiner Arbeit nicht mehr nachkommen.

Probleme: Lustlosigkeit

Bei Überforderung des Dünndarms kann er seine Filterarbeit nicht mehr machen. Es kann zu Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Leere und emotionaler Kälte kommen was meist eine Herzenergie- Schwäche als Vorreiter hat. Wenn das Herz zu sehr brennt (z.B. ausgeprägte Verliebtheit), geht diese Hitze über den Dünndarmmeridian in den Blasenmeridian und kann eine „Honeymoonzystitis“ (heftige Blasenreizung) auslösen.

Weitere Zeichen die auf eine Disharmonie im Dünndarmmeridian deuten können sind z.B. Schmerzen im Verlauf des Meridians, Durchfälle, Blähungen, Schwäche zwischen 13 und 15 Uhr, Unruhe, Rastlosigkeit, Hörprobleme, Unsicherheit in moralischen Fragen.

Hilfe-Tipps: Was willst DU wirklich?

  • Akupressur Dü 5 (siehe Bild)
  • Rausfinden was man wirklich will und sich auf sein Bauchgefühl verlassen. Was fühle ich wenn ich an dies oder das denke? Hilft mir dies oder das in meinem Leben? Bringt es MIR was? um einige Fragen zu nennen, die du dir stellen kannst beim Rausfinden was du wirklich willst.
  • Tägliches Meditieren von ca. 20 Min. In der Ruhe liegt die Kraft und auch alle Antworten auf deine Fragen. Nimm dir regelmässig Zeit für dich und geh in die Stille, das wirkt Wunder glaub mir 😉
  • Exkurs Heilpflanzen westlich: Lavendel ist eine sehr wichtige Pflanze. Er stärkt das Nervensystem und gleicht aus. Er wirkt bei innerer Unruhe, bei Stress aber auch bei totaler Erschöpfung umhüllt er uns in einen vertrauensvollen Mantel.

Wenn du auf deinem Weg Hilfe brauchst, dann bitte lass es mich wissen. Ich unterstütze dich von Herzen gerne.

Herzensgrüsse Michèle

 Dünndarm 5.001