Die Organuhr Teil 1

Hallo Lieblingsmensch

Ich möchte Dir mit dieser Blogserie die Organuhr näher bringen und somit auch die traditionelle chinesische Medizin. Du lernst hier die Schwankungen in deinem täglichen Wohlbefinden zu verstehen und erhältst Tipps was du zur Unterstützung deines Wohlbefindens machen kannst.

Hier in diesem ersten Beitrag erkläre ich Dir die Grundlagen zu diesem Thema.

Die Organuhr und ihre Zeit

Die Rhythmen des Leben haben einen grossen Stellenwert in der traditionellen chinesischen Medizin. Wenn wir den natürlichen Rhythmen folgen sind wir glücklich und gesund.

Das Qi (unsere Lebensenergie) fliesst in einem bestimmten Rhythmus durch unseren Körper und wenn es frei fliessen kann, dann fühlen wir uns gesund, lebensfroh und leistungsfähig. Wenn der Energiefluss dagegen gestört ist, merken wir das an Schmerzen und Einschränkungen oder Blockaden in Körper, Geist und Seele. Aber nicht nur unser Körper folgt Rhythmen, sondern das ganze Universum. Wir sehen das z.B. in den Jahreszeiten oder Festen die wir feiern oder wie Pflanzen wachsen etc.

Um die Organuhr zu verstehen hier zuerst eine wichtige Grundlage:

Das Yin und Yang Konzept

Hell und Dunkel, männlich und weiblich, Freude und Trauer…..alles hat zwei Seiten, alle Ereignisse und Sachverhalte sind das Ergebnis zweier gegensätzlicher Kräfte. Ohne die eine Kraft wäre die andere nicht vorstellbar. Für dies steht das Yin- und Yang- Symbol.

Dieses Bild symbolisiert Bewegung, nichts steht still. Wenn das Dunkle weicht, kommt das Helle, wenn das Schwache weicht, kommt das Starke. Schwarz repräsentiert Yin – das Weibliche, Dunkle, die Ruhe, Kälte und das Vergehen. Weiss repräsentiert Yang – das Männliche, Helle, die Aktivität, die Wärme und das Werden. Die beiden Punkte symbolisieren, dass in jeder Seite bereits ein Keim des jeweils anderen enthalten ist.

Auf unser Leben bezogen bedeutet dies, dass wir Ruhe und Aktivität brauchen, dass wir Hell und Dunkel brauchen etc. um unser volles Potential zu nutzen. In jeder körperlichen Funktion gibt es einen Yin-Anteil und einen Yang-Anteil.

Was hat das nun alles mit der Organuhr zutun?

Also das Qi fliesst in unserem Körper und folgt einem Rhythmus. Schon vor vielen vielen Jahren kamen chinesische Forscher und Heiler zur Erkenntnis, dass sich das Befinden von uns Menschen im Zwei-Stunden-Rhythmus verändert, synchron mit den 24 Stunden. Das Qi fliesst also in einem 24-Stunden-Rhythmus durch die Meridiane in unserem Körper.

Jedes Organ hat 2 Std. in dem es seine Bestleistung bringt und wird über die Meridiane mit Qi versorgt. Mit Organ ist einerseits natürlich das wirkliche Organ gemeint andererseits auch jeweils ein Prinzip, das heisst sie stellen körperliche und seelische Eigenschaften dar.

Beispiel: von 7 – 9 Uhr morgens hat der Magen seine Bestzeit, das heisst er wird vom Magenmeridian für diese Zeit mit dem Maximum an Qi versorgt und so kann er ein üppiges Frühstück verdauen. Jeweils 12 Stunden später ist das jeweilige Organ am wenigsten mit Qi versorgt, deshalb sollte man am Abend kein üppiges Essen zu sich nehmen.

In der Diagnostik von Disharmonien (Krankheiten) ist es ein Puzzleteil zu wissen wann die Beschwerden auftreten und ob sie immer zur gleichen Zeit auftreten.

In den nächsten Beiträgen behandle ich jedes Organ genauer.

Ich freue mich immer über Feedbacks oder wenn Du Fragen zu etwas hast melde Dich einfach.

Herzlich Michèle

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