Die Organuhr – Teil 4

Der Magenmeridian – Die Magenzeit

Zeit: 7-9 Uhr morgens

Der Körper ist bereit für die Aufnahme

Wandlungsphase: Erde

Partnermeridian: Perikard

12 Stunden vorher ist der Perikardmeridian auf seinem Maximum. Der Perikard schützt das Herz und deshalb sollte in dieser Zeit keine üppige Mahlzeit mehr eingenommen werden. Es ist die schwächste Zeit des Magens, er kann das dann nicht mehr verdauen und der Perikard wird in seiner Schutzfunktion gestört.

Aufgabe:

Der Magen nimmt auf, das ist Lebenswichtig, denn ohne Nahrung und Wasser können wir nicht überleben. Auf die Gefühle und Emotionen gehen durch den Magen. Sie werden dort verdaut oder eben auch nicht. Dann kann es dazu kommen dass alles wieder hochkommt oder es uns aufstosst. Egal ob Nahrung oder Gefühle.

Probleme: Auch hier ist zu viel Input das Problem

Der Magen braucht Ruhe und Gelassenheit um richtig zu funktionieren. Das heisst am Morgen sollte das Frühstück möglichst in Ruhe und Genuss eingenommen werden. So kann er es optimal verdauen und Energie für den Tag sammeln. Seine Zeit zwischen 7 und 9 Uhr ist die Maximalzeit und darum ist ein gutes gesundes Frühstück wichtig.

Egal ob zu viel oder zu schweres Essen oder Emotionen oder die ganzen Inputs über Fernsehen, Internet etc. all das führt zur Überforderung des Magens. Es kann zu Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen kommen. Auch sich zu viel Sorgen machen, zu viel Grübeln verlangsamt die Magentätigkeit und führt so zu Verdauungsproblemen.

Morgendliche Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Schluckauf, Aufstossen, Magenbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Mundgeruch trotz guter Mundpflege, Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Zahnfleischbluten, Aphten im Mund, bei Frauen Ausfluss und Scheidenpilz, zu viel belastende Probleme, allgemeine Erschöpfung, Trägheit, Melancholie sind typische Probleme des Magenmeridians

Hilfe-Tipps:

  • Akupressur Ma 36 (siehe Bild)
  • Geniesse das Essen, schenke deine volle Aufmerksamkeit dem Essen, dann spürt man auch wenns genug ist. Schmecke, rieche und fühle das Essen
  • Finde die Lust am Frühstück wieder, das heisst: abends keine üppigen Speisen essen, dann morgens Stress vermeiden (für diejenigen die denken sie wollen lieber noch länger im Bett bleiben anstatt zu frühstücken: wenn man am Abend nicht mehr so viel isst und vielleicht noch ein Tagesabschlussritual macht, dann ist die Erholung in der Nacht viel besser und man kann am Morgen gut etwas früher aufstehen), leichte Kost zuführen z.B. warme Speisen wie Milchreis, Poridge, Griessbrei, getoastetes Vollkornbrot. Rohe Sachen wie Früchte, Gemüse und Joghurt sollten erst wieder gegessen werden wenn sich das Magen-Qi erholt hat und man gut und gerne am Morgen isst.
  • Exkurs Heilpflanzen westlich: bittere Pflanzen wie Wermut, Tausendgüldenkraut, Löwenzahn etc. helfen die Verdauung zu unterstützen. Kamille, Pfefferminze, Melisse und Schafgarbe helfen bei Stress und nervösem Magen. Es gibt viele Bücher und Infos im Internet, die dich genauer über diese Pflanzen informieren.
  • Sing doch mal unter der Dusche oder wo auch immer du dich traust alles aus dir heraus. Das hilft auch den „Magen zu leeren“ 😉

Für weitere Infos oder bei Fragen und Problemen melde Dich bei mir. Wir finden zusammen einen Weg zu Deiner inneren Balance zurück.

Herzlich Michèle

Magen 36.001

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