Meditation – Was ist das eigentlich?

Hallo Lieblingsmensch

Diesen Blogbeitrag widme ich den Antworten zu folgenden Fragen: Was ist Meditation, was bringt mir Meditation, was sind meine eigenen Erfahrungen und was für Arten der Meditation gibt es.

Was ist Meditation?

Diese Frage kann ich dir nicht beantworten, das musst/darfst du selbst rausfinden und erfahren.

Was ich dir mit Sicherheit beantworten kann ist, dass es wirklich ganz einfach ist zu meditieren 😉

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu meditieren und alle haben dasselbe Ziel: bei sich zu Hause ankommen, im Inneren, im Hier und Jetzt. Das ist nicht wirklich ein Ziel, wenn man es genau nimmt. Es ist eher ein Zustand, ein Zustand der unserer Natur entspricht, nämlich im Hier und Jetzt zu sein.

Da es so viele verschiedene Arten von Meditation gibt ist auch ersichtlich, dass es wirklich kein Hexenwerk ist zu meditieren.

Setz dich hin, nimm eine Rosine in die Hand und fühle sie. Wie fühlt sie sich an, wie ist die Struktur der Haut, wie ist die Temperatur. Wie sieht sie aus, schau dir die Furchen und Falten an. Rieche daran, nimm sie mit allen Sinnen wahr und zum Schluss esse sie und nimm nochmal mit allen möglichen Sinnen wahr was da gerade in deinem Mund ist und passiert.

Tadaaaa…..du hast meditiert 😉

Was hat das jetzt mit „bei sich zu Hause ankommen“ zu tun?

Du hast damit deine Aufmerksamkeit in den jetzigen Moment gebracht. Du bist hier, du konzentrierst dich auf das, was jetzt gerade ist. Du bis hier, bei der Rosine und dir, das heisst für mich auch du bist zu Hause, weil du bei dir bist. Verstehst du was ich meine?

Es braucht nicht stundenlanges, stilles Dasitzen um bei sich anzukommen. Natürlich funktioniert es damit auch aber für viele Menschen ist es sehr schwierig mit sich und der Stille klar zu kommen. Also fängt man ganz einfach an und kommt damit trotzdem mehr im Hier und Jetzt an.

In diesem Moment ist nur dieser Moment nichts anderes. Kein „was wäre wenn“, kein „oh wie vermisse ich das“. Es gibt nichts ausser diesen jetzigen Moment

Auch darf Meditation kein Pflichtprogramm sein, das es abzuarbeiten gilt. Wenn man z.B. die aktive Meditation nimmt (Beschreibung weiter unten), dann ist es fast wie ein Loblied an sich selbst. Man feiert sich selbst. Man lässt seinen Körper nach der Musik tanzen und bewegen. Ohne zu denken oder bewusst zu steuern. Nur die Musik hören und den Körper bewegen lassen. Das macht doch Spass und ist überhaupt nicht langweilig, ernst oder still. Trotzdem ist es eine Art von Meditation und bringt dich näher zu dir.

Was bringt mir das, wenn ich bei mir „zu Hause“ ankomme?

Auch das kann ich schlecht in Wort fassen, das ist auch etwas was man erfahren muss/darf.

Ein Beispiel, was es mir gebracht hat:

Ich war immer auf der Suche nach Sicherheit. Diese Sicherheit habe ich immer im Aussen gesucht und nirgends gefunden. Durch das Meditieren und Auseinandersetzen mit Lebensfragen wie „was ist der Sinn meines Lebens“ etc. habe ich eine innere Sicherheit entwickelt. Ich fühle viel öfter Vertrauen in mich und mein Leben.

Hier ein paar verschiedene Arten der Meditation

Aktive Meditationen:

  • Tanzen und zwar für sich alleine. In den Körper spüren und den Körper tanzen lassen. Das hört sich für den Anfang etwas komisch an aber wenn du dich einfach mal darauf einlässt, dann wirst du schnell merken, dass es gar nicht so komisch ist und sogar Spass macht.
  • Gehmeditation: Geh spazieren und fühle jeden Schritt den du machst. Am besten geht das wenn du gaaaaaaanz langsam läufst. Fühle die Schuhe die du trägst oder wenn du Barfuss bist fühle den Boden unter deinen Füssen, was passiert in deinem Fuss und Bein wenn du einen Schritt machst, evtl. spürst du es in deinem ganzen Körper….

Stille Meditation:

Da gibt es geführte Meditationen, nur Musik oder Stille.

Am besten probierst du aus was sich für dich gut anfühlt. Falls  du dich für die Stille entscheidest empfehle ich dir dich auf deinen Atem und deine Nase zu konzentrieren. Fühle wie die Nasenflügel beim Einatmen kühler werden und beim Ausatmen wärmer. Vielleicht spürst du sogar einen leichten Luftzug von deiner Nase zur Oberlippe beim Atmen. So gibst du deinem Geist eine Aufgabe und es fällt dir leichter nicht mit den Gedanken abzuschweifen und wieder irgendwo in der Vergangenheit oder Zukunft verloren zu gehen. Du wirst am Anfang noch oft mit den Gedanken abschweifen, das ist völlig normal, lächle und komm wieder zum Atem zurück. Das ist die Achtsamkeitsmeditation.

Auch empfinde ich Malen oder den Wolken zusehen als sehr schöne Arten zu meditieren 🙂

Du siehst es gibt ganz viele und ich habe hier nur einen kleinen Teil erwähnt.

Wenn du mehr erfahren willst, melde dich bei mir. Ich leite eine Meditationsgruppe in meiner Praxis. Am Donnerstag Abend meditieren wir in Stille und neu am Samstag aktiv. Mehr Infos dazu hier

Deine Michèle <3

6 Gedanken zu „Meditation – Was ist das eigentlich?

  1. Den neuen Tag mit einer Meditation beginnen, am Abend mit einer Meditation zur Ruhe kommen oder tagsüber in sich hineinhorchen oder Power tanken… Meditationen sind ein Geschenk an uns selber!
    Gemeinsame Meditationen haben eine ganz besondere Energie… schade, dass ich so selten bei deinen mitmachen kann, denn du machst das wirklich sehr gut, einfühlsam, interessant, inspirierend…
    Immer gerne!!!!
    Danke ♡ und einen wundervollen Tag
    Ellen

    • Ja absolut 🙂 Ein Geschenk an uns selbst….sehr schön gesagt liebe Ellen.
      Ich finde es auch schade kannst du nicht öfters kommen aber vielleicht ergibt sich ja mal was wo es besser klappt 😀
      Danke dir <3
      Michèle

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